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Imtech-Skandal Buchführung mit Fantasiezahlen

Die aktuellen Ermittlungen gegen Imtech aus den Niederlanden zeigen: Die Erfolgsstory des Bau-Unternehmens in Deutschland war offenbar nur eine Geschichte vom schönen Schein.
Gleich zwei Staatsanwaltschaften beschäftigen sich mit den Vorgängen bei dem Baukonzern. Quelle: dpa
Imtech ist noch Namensgeber des Stadions in Hamburg

Gleich zwei Staatsanwaltschaften beschäftigen sich mit den Vorgängen bei dem Baukonzern.

(Foto: dpa)

Viele Jahre lang galt das Deutschlandgeschäft des königlichen niederländischen Baukonzerns Royal Imtech als Vorzeigesparte. Selbst in der Weltwirtschaftskrise lieferte Landeschef Klaus Betz Quartal um Quartal glänzende Zahlen. Der Umsatz stieg, die Renditen blieben überdurchschnittlich. Fast schien es, als sei Imtech ein eigener Planet. Dann kam heraus: Es war nur eine Fantasiewelt.

Seit Anfang 2013 ist das Deutschlandgeschäft von Imtech bestenfalls eine Großbaustelle, meist einfach nur ein Krater. Landeschef Betz wurde erst rausgeworfen, dann angezeigt. Es geht um Betrug, Untreue und diverse andere Vergehen. Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt, die in München, wo Betz lange Zeit agierte, ebenso.

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