Insolvenzverwalter Lucas Flöther „Viele Start-ups bräuchte es gar nicht“

Ob Unister, Mifa oder German Pellets: Lucas Flöther ist einer der profiliertesten Insolvenzverwalter Deutschlands. Im Interview spricht er über planlose Gründer, heilsame Fehler und den Vorzug eines väterlichen Freundes.
„Könnt Ihr mir mal auf einer Din-A-4-Seite aufschreiben, welche Einnahmen Ihr habt, und welche Ausgaben?“ Quelle: Flöther & Wissing
Insolvenzverwalter Lucas Flöther

„Könnt Ihr mir mal auf einer Din-A-4-Seite aufschreiben, welche Einnahmen Ihr habt, und welche Ausgaben?“

(Foto: Flöther & Wissing)

BerlinWenn Lucas Flöther auf ein Start-up trifft, steckt das meist schon mitten in der Krise. Der 42-jährige Jurist hat daher viele Tipps für Gründer parat.
Herr Flöther, Sie betreuen mit Unister eine der spektakulärsten Insolvenzen der letzten Jahre. Wie charakteristisch sind die Vorkommnisse bei dem Reise-Start-up für die Gründerszene?
In seiner Tragik, mit einem Flugzeugabsturz, der das Leben zweier Menschen gekostet hat, ist dieser Fall sicher einzigartig. Sieht man davon einmal ab, gibt es viele Aspekte, die für ein Start-up-Unternehmen durchaus typisch sind.

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