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Klinikkonzern Klinikbetreiber Asklepios steigert Umsatz trotz Coronakrise

Der Klinikkonzern steigert die Erlöse im ersten Halbjahr – und das trotz des coronabedingten Rückgangs der Patientenzahlen und Krankenhausentlastungsgesetz.
27.08.2020 - 14:26 Uhr Kommentieren
Der Klinikkonzern Asklepios ist bisher besser durch das aktuelle Geschäftsjahr gekommen als die meisten anderen Gesundheitsunternehmen, betont der Konzernchef. Quelle: dpa
Ein Gebäude der Asklepios Harzklinik in Clausthal-Zellerfeld

Der Klinikkonzern Asklepios ist bisher besser durch das aktuelle Geschäftsjahr gekommen als die meisten anderen Gesundheitsunternehmen, betont der Konzernchef.

(Foto: dpa)

Hamburg Der Umsatz wuchs gemessen am Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent auf gut 1,8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Zugleich sank die Zahl der behandelten Patienten um 11,7 Prozent auf 1 084 287.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel von 174,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 172,6 Millionen Euro im ersten Halbjahr. Der Gewinn nach Abzug der Ertragssteuern sank auf 21,8 Millionen nach fast 42 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang sei im Wesentlichen den hohen Personalkosten geschuldet, hieß es. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Vollzeitkräfte sei um 604 auf 36 533 gestiegen.

Mit Beginn des Lockdowns im März hatten die Asklepios-Kliniken Intensivbetten freigehalten. Operationen und Behandlungen seien - soweit medizinisch vertretbar - verschoben worden. Die fehlenden Erlöse seien durch das Krankenhausentlastungsgesetz nur teilweise ausgeglichen worden. „Wie erwartet hat sich die Pandemie auch auf unser Ergebnis ausgewirkt“, sagte Konzernchef Kai Hankeln. „Insgesamt ist Asklepios bisher jedoch besser durch das aktuelle Geschäftsjahr gekommen als die meisten anderen Gesundheitsunternehmen.“

Im Juli hatte Asklepios den Übernahmekampf um den Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum endgültig für sich entschieden. Die Asklepios GmbH und Co. KGaA - zuvor schon Minderheitsaktionärin bei Rhön - kaufte einen Großteil der freien Aktien. Inzwischen hält Asklepios gemeinsam mit dem Rhön-Gründer Eugen Münch 93,38 Prozent der Anteile an der Rhön-Klinikum AG. Vorausgegangen war ein monatelanger Übernahmekampf mit dem Großaktionär B. Braun, einem Medizinversorger aus dem hessischen Melsungen.

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    • dpa
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