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Kriselnder Immobilienkonzern Gläubiger ziehen mit bei IVG-Rettung

Die Insolvenz des Immobilienkonzerns kann möglicherweise noch abgewendet werden. Die Gläubiger haben einem Restrukturierungskonzept zugestimmt – obwohl sie dabei auf ihre Forderungen verzichten müssen.
11.08.2013 - 16:13 Uhr Kommentieren
Der Büro- und Hotelkomplex „Squaire“ in Frankfurt ist einer der Gründe für die finanziellen Schwierigkeiten des Immobilienkonzerns IVG. Quelle: dpa

Der Büro- und Hotelkomplex „Squaire“ in Frankfurt ist einer der Gründe für die finanziellen Schwierigkeiten des Immobilienkonzerns IVG.

(Foto: dpa)

Bonn Beim hoch verschuldeten Immobilienkonzern IVG stehen die Zeichen auf Abwendung einer drohenden Insolvenz. Die Gläubiger verständigten sich auf ein Restrukturierungskonzept, wie das Unternehmen am Samstagabend in Bonn mitteilte. Kern ist ein weitgehender Forderungsverzicht, im Gegenzug sollen die Gläubiger Aktien erhalten und maßgeblich an dem Unternehmen beteiligt werden. Außerdem wird eine Brückenfinanzierung in Höhe von 140 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, mit der ein Bestand der Gesellschaft zunächst gesichert wäre. Diesem Vorgehen müssen der IVG-Vorstand und die Altaktionäre noch zustimmen.

Der Bonner Konzern gab zudem einen Abschreibungsbedarf von 350 Millionen Euro bekannt, womit ein Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals eintritt. Hintergrund seien Bewertungsanpassungen im Immobilienbereich, im Kavernengeschäft sowie im Bereich von Beteiligungen und Forderungen. Der Halbjahresbericht 2013 werde wie angekündigt voraussichtlich am 26. August veröffentlicht, hieß es.

Der Konzern hatte sich mit Großobjekten wie „The Squaire“ am Frankfurter Flughafen übernommen und Schulden in Milliardenhöhe angehäuft. Die IVG zählt zu den großen Immobiliengesellschaften in Europa mit einem verwalteten Vermögen von über 20 Milliarden Euro.

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