Magal aus Israel Diese Firma empfiehlt sich für Trumps Mexiko-Mauer

Donald Trump will die Grenze zu Mexiko zumauern. Wird er im Herbst zum US-Präsidenten gewählt, dürfte das die Firma Magal aus Israel besonders freuen. Sie bewirbt sich schon jetzt für das Milliardenprojekt.
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Die kriegserprobte Sicherheitsanlage ist das Vorzeigeprojekt von Magal. Quelle: Imago
Soldaten an der Grenze zum Gazastreifen

Die kriegserprobte Sicherheitsanlage ist das Vorzeigeprojekt von Magal.

(Foto: Imago)

Tel AvivDass Donald Trump an der Grenze zwischen USA und Mexiko eine Mauer hochziehen will, bringt dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten viel Unverständnis und Spott ein. Nicht so bei einer Firma in Israel: Das Bauunternehmen Magal empfiehlt sich bereits wärmstens für den Auftrag. Ob sie für den Bau eines elektronischen Zauns bloß drei Tage brauchen würde, wie sich Trump das vorstellt, ist zwar nicht bekannt. Sicher ist aber, dass Magal seine einschlägige Erfahrung ins Feld führen würde, um sich den Auftrag zu angeln, sollte Trump im Januar ins Weiße Haus einziehen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Erst kürzlich, beim Parteitag in Cleveland, hatte Trump seine umstrittene Forderung erneuert. „Wir werden die Banden und die Kriminalität stoppen, wir werden verhindern, dass die Drogen in unsere Gemeinden kommen.“ In Reaktion auf Trumps Worte skandierten die Delegierten begeistert: „Bau die Mauer!“

Saar Koursh, Chef von Magal Security Systems, will den Entscheid der amerikanischen Wähler nicht abwarten und preist schon heute die Expertise seiner Firma im Gazastreifen an – oder etwas genauer: den „smarten Zaun“, den seine Firma um den Gazastreifen gebaut hat. Jedes Unternehmen könne eine hübsche Powerpoint-Präsentation zeigen, sagt Koursh. Aber seine Firma könne sehr viel mehr vorweisen: eine kriegserprobte Sicherheitsanlage an der Grenze zu Gaza.

Der „smarte Zaun“ ist mit Videokameras, Bodensensoren und Bewegungsmeldern ausgestattet und wird per Satellit überwacht. Die Gaza-Anlage stößt im Westen, wo die Abriegelung der Palästinenser scharf kritisiert wird, zwar auf schroffe Ablehnung. Doch in einer Zeit, in der Terroristen Angst und Schrecken verbreiten, hat ein Unternehmen, die Zäune baut, Konjunktur.

„Die Welt verändert sich, und Grenzen kommen im großen Stil zurück“, sagte Koush im Bloomberg-Interview. Zumal der Westen große Flüchtlingsströme befürchtet und das Schengener Abkommen neu diskutiert wird. Auch wer Mauern an der Grenze für politisch nicht korrekt hält: Viele drücken da jetzt gerne mal ein Auge zu.

Großprojekte in Afrika
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19 Kommentare zu "Magal aus Israel: Diese Firma empfiehlt sich für Trumps Mauer"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Diese Firma MAGAL AUS ISRAEL zahlt keine Dividende, da bleib ich doch lieber bei meinen Schiffen.

  • Frau Annette Bollmohr@
    Sie haben es aber verbessert, die Sache mit der Verfassung. Die Blödheiten sind im Übrigen vom Troll und nicht von mir.

  • Diese Firma empfiehlt sich für Trumps Mauer

    ......

    USA FIRST !!!

    Wenn es heißt USA ZUERST dann muss es auch USA FIRMEN ZUERST HEIßEN wenn es um den Bau eine eventuelle Neue Mauer handelt !!!



  • Frau Anette Bollmohr@

    Ich würde Ihnen noch nicht mal die Hand geben.
    Ich sagte schon, so manche Tradition unserer Neubürger ist gar nicht so schlecht.

  • @Herr Peter Delli

    Zu kompliziert für Sie? Versuchen Sie's nochmal.

  • Apropos „andere Politik“, hier nochmal ein Kommentar, den ich gestern zum Rententhema bereits gepostet habe:

    Als Basis eines zeitgemäßen digitalen Demokratiesystems bräuchte es eigentlich nur eine stabile, (natürlich basisdemokratisch etablierte und menschenrechtskonforme) Verfassung, auf der alle weiteren Details sowie alle Wahloptionen aufbauen, sowie einen Mechanismus, der - natürlich auf der Quintessenz breitesten, digital verifizierten Experten-Pool-Wissens basierend – sicherstellen würde, dass alle faktisch zum Zeitpunkt der „Wahl“ nicht realisierbaren – also illusorischen - Optionen gar nicht erst zur Wahl stehen.

    Verstöße gegen die Verfassung (ein brauchbares Grundgesetz als Anleitung haben wir ja hier in Deutschland ja schon) und politische „Wunsch-Projekte“, die aufgrund der gegebenen ganz realen Voraussetzungen nicht (oder noch nicht) durchführbar wären, systematisch ausgeschlossen.

    Oder hat schon mal jemand versucht, mit seinem Rechner zu diskutieren?

  • Da ist man kurz was essen......
    und verpasst die geilsten Kommentare ever,ever,ever

    Es ist hier immer noch täglich steigerungsfähig zum unterirdischen.

    HBO------------------RESPEKT

    Glückwunsch zu:

    Peter Delli und Toni Ebert. Die zwei sind S P I T Z E

    Die brauchen ein eigenes Forum,da zahle ich sogar Geld dafür, muss nur mehr Flaschen wegbringen.

  • Frau Anette Bollmohr@
    "....zu müssen meinen nimmt?!)
    Hääääääh
    Ich sag ja, so manche Tradition unserer neuen Bürger auch zur Meinungsfreiheit von Frauen ist gar nicht so schlecht.
    Ab an den Herd!

  • Ach Trolli, Sie dürfen für die Einheispartei weiter schreiben auch mit Zaun.

  • Herr Toni Ebert@
    Denken Sie an die DDR, da kommt man dann schlecht weg, wenn die Einheitspartei ernst macht. Der AH hat das mit den Generationen erkannt, laut seinen Wahlreden.

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