Managementberatung: Wie sich die Berater von Horváth nach dem Tod des Gründers neu aufstellen
Der Horváth-Chef ist seit April im Amt.
Foto: HorváthStuttgart. Mit ihrem Gründer hat die Managementberatung Horváth, die deutsche Nummer vier, im Juni ihre prägende Figur verloren. Schließlich war Péter Horváth noch bis kurz vor seinem Tod im Alter von 85 Jahren fast jeden Tag im Unternehmen präsent. Dennoch soll die Gesellschaft weiter wachsen, kündigt Vorstandschef Helmut Ahr im Gespräch mit dem Handelsblatt an: „Wir wollen expandieren – international, insbesondere in den USA, thematisch sowie strukturell.“
Neben Atlanta will Ahr die Präsenz von Horváth an der US-Ostküste ausbauen. Zudem wolle man Skandinavien erschließen. Ein erster Standort in Kopenhagen sei dieses Jahr bereits eröffnet worden. Inhaltlich setzt Ahr auf die Topthemen Unternehmenstransformation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Schließlich sei Horváth in der Unternehmenssteuerung und Transformation von Finanzabteilungen bereits Marktführer.
Und auch strukturell soll das Angebot breiter werden. So will Ahr zunehmend sowohl in der Königsklasse der Consultingbranche, der Strategieberatung, mitmischen als auch die Umsetzung mit anbieten. Für Letztere geht die Firma vermehrt Partnerschaften mit spezialisierten Anbietern ein.