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Marktforschung Markforscher Nielsen will sich in zwei börsennotierte Firmen aufspalten

Seit längerem hat der Hedgefonds Elliott Druck ausgeübt, nun hat sich Nielsen diesem gebeugt. An der Börse kommt die Nachricht gut an.
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Verbraucher wollen nicht nur billig einkaufen, sondern beim Shoppen auch noch Zeit sparen, wie aus einer Studie von Nielsen hervorgeht. Quelle: dpa
Einkaufen im Supermarkt

Verbraucher wollen nicht nur billig einkaufen, sondern beim Shoppen auch noch Zeit sparen, wie aus einer Studie von Nielsen hervorgeht.

(Foto: dpa)

Berlin Der Marktforscher will sich nach Druck durch den Hedgefonds Elliott in zwei börsennotierte Unternehmen aufspalten. Für den Schritt erhält Nielsen Unterstützung von Elliott, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Nielsen-Aktien stiegen im vorbörslichen Handel an der Wall Street um fünf Prozent. Durch die Aufspaltung soll ein Unternehmen entstehen, das Medien- und Werbekunden bedienen soll, das andere soll Konsumgüterunternehmen mit Forschungsdaten versorgen.

Nielsen hatte bereits seit längerem strategische Optionen geprüft, nachdem Elliott mit rund fünf Prozent eingestiegen war und einen Verkauf des Marktforschers gefordert hatte. Der Konzern war 2006 von einer Gruppe von Investoren, darunter Carlyle Group und Blackstone Group, privatisiert worden und 2011 wieder an die Börse gegangen.

Mehr: Finanzdienstleister investieren in Marktforschung, um die Bedürfnisse von Verbrauchern zu ermitteln. Selbst Hirnforschung soll helfen, die Beratung zu optimieren.

  • rtr
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