Mehr Kooperation Deutsche Börse baut Geschäft in China aus

Die bereits bestehende Kooperation mit der SSE wird von der Deutschen Börse weiter ausgebaut. Das Ziel sei dabei mehr Internationalisierung. Auch die Kooperation mit der Bank of China war zuletzt intensiviert worden.
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Das Firmenlogo vor dem Hauptsitz der Deutsche Börse AG in Eschborn bei Frankfurt am Main. Die Deutsche Börse will unabhängiger vom klassischen Börsenhandel werden. Quelle: dpa

Das Firmenlogo vor dem Hauptsitz der Deutsche Börse AG in Eschborn bei Frankfurt am Main. Die Deutsche Börse will unabhängiger vom klassischen Börsenhandel werden.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Deutsche Börse baut ihr Geschäft in Asien durch ein Abkommen mit der Shanghai Stock Exchange (SSE) aus. Eine Tochter der SSE werde die Marktdaten der Deutschen Börsen künftig auf dem chinesischen Festland vertreiben und Lizenzen vergeben, teilten beide Unternehmen am Donnerstag mit. Durch die Kooperation treibe die Shanghai Stock Exchange ihre Internationalisierung voran, sagte SSE-Vizepräsident Bo Que. „Die Deutsche Börse wird in Zukunft ähnliche Dienstleistungen für die SSE übernehmen.“

Bisher kommen westliche Börsenbetreiber bei vielen Geschäften in China nicht zum Zug, auch die Anbindung chinesischer Investoren an internationale Handelssysteme ist stark reglementiert. Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni ist jedoch überzeugt, dass sich China und andere asiatische Finanzmärkte in den nächsten Jahren weiter öffnen werden - und wittert hier große Geschäftschancen.

Die Deutsche Börse hat bereits vor einigen Jahren eine Kooperation mit der Shanghai Stock Exchange vereinbart. Nun hofft Vorstand Hauke Starts, die die neue Vereinbarung am Donnerstag in Suzhou unterzeichnete, auf mehr Geschäft in China. „Aufgrund der neuen Kooperation können wir chinesischen Kunden nun lokale Betreuung sowie schnellen und verlässlichen Zugang zu unseren wichtigsten Datenprodukten bieten.“

Erst im vergangenen Monat hatte die Deutsche Börse ihre Kooperationen mit der Bank of China vertieft. Zusammen wollen beide Unternehmen die nötige Infrastruktur entwickeln, damit Frankfurt zu einer Drehschreibe für den Handel mit der chinesischen Währung Renminbi werden kann.

  • rtr
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