Millionengeschäft Hochtief schließt Aktienrückkauf ab

Der Baukonzern Hochtief hält nach einem millionenschweren Aktienrückkauf nun wieder zehn Prozent der Anteile am eigenen Unternehmen. Nutznießer könnte davon könnte Hochtief-Großaktionär ACS werden.
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Hochtief ist 2007 bei Aurelis eingestiegen. Quelle: dpa

Hochtief ist 2007 bei Aurelis eingestiegen.

(Foto: dpa)

EssenDer Essener Baukonzern Hochtief hat seit Juni für fast 265 Millionen Euro eigenen Aktien aufgekauft und hält jetzt knapp zehn Prozent der eigenen Papiere. Das teilte das Unternehmen am Montag in Essen mit. Größter Nutznießer des Aktienrückkaufs ist nach Auffassung der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) der spanische Hochtief-Großaktionär ACS.

ACS verfügte bislang über einen eigenen Anteil von 49,9 Prozent an Hochtief. Doch ist dem Unternehmen wegen seiner Hauptversammlungsmehrheit nach einer Entscheidung der deutschen Börsenaufsicht BaFin auch der Aktienbesitz von Hochtief zuzurechnen. „Der Aktienrückkauf erhöht so den Anteil der Spanier, ohne das ACS selbst Geld in die Hand nehmen muss“, sagte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler der Nachrichtenagentur dpa. Gleichzeitig profitierten die Spanier von den durch den Rückkauf steigenden Dividenden.

Der Konzern kann die Aktien nun einziehen und damit endgültig vom Markt nehmen, weiterverkaufen oder auch als Akquisitionswährung bei Firmenübernahmen verwenden. Hochtief-Chef Marcelino Fernández Verdes betonte, bis jetzt sei hier noch keine Entscheidung getroffen. „Wir ziehen alle Optionen in Betracht.“

  • dpa
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