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Nach Finanzspritze WeWork will offenbar rund ein Drittel der Stellen streichen

Nach der Geldspritze durch Softbank plant der Bürovermieter laut einem Bericht den Wegfall von 4000 Jobs. Firmengründer Adam Neumann wird entmachtet.
23.10.2019 - 22:30 Uhr Kommentieren
Der Bürovermieter will einem Bericht zufolge rund 4000 Stellen streichen. Quelle: AFP
WeWork

Der Bürovermieter will einem Bericht zufolge rund 4000 Stellen streichen.

(Foto: AFP)

New York Der amerikanische Bürovermieter WeWork setzt einem Medienbericht zufolge nach einer Finanzspritze durch den japanischen Technologie-Investor Softbank zum Jobkahlschlag an. Das US-Unternehmen will im Rahmen eines Umstrukturierungsplans bis zu 4000 Mitarbeiter entlassen, wie die „Financial Times“ („FT“) berichtete.

Das entspräche etwa rund ein Drittel der globalen Belegschaft. Von WeWork war bisher keine Stellungnahme zu erhalten. Softbank hatte nach einem gescheiterten Börsengang des US-Start-ups mehr als zehn Milliarden Dollar in das Unternehmen gesteckt und stockte damit seine Beteiligung von rund einem Drittel auf 80 Prozent auf.

Ohne die Finanzspritze aus Japan wäre WeWork laut Insidern bereits in wenigen Wochen das Geld ausgegangen. Der amerikanische Bürovermieter WeWork entpuppt sich für den japanischen Technologieinvestor Softbank insofern als teurer Fehlschlag

Insgesamt wird das Start-up nach der Kapitalspritze nur noch mit acht Milliarden Dollar bewertet. Vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen zum geplanten Börsengang noch 47 Milliarden Dollar anvisiert– doch die Investoren bekamen kalte Füße.

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    Der exzentrische WeWork-Gründer Adam Neumann wird im Zuge des Machtwechsels nun endgültig entmachtet. Er fungiert im Verwaltungsrat nur noch als „Beobachter“. Viele Investoren hatten sich am Lebensstil und der Unternehmensführung des 40-Jährigen gestoßen. Neumann erhält zum Abschied aber eine großzügige Abfindung.

    Der Bürovermieter will nun mit Kostensenkungen wieder in die Spur kommen. Softbank-Chef Masayoshi Son sagte, er glaube weiter an das Geschäftsmodell von WeWork, das die Art zu arbeiten verändere. „Wir bleiben WeWork, seinen Mitarbeitern, Kunden und Vermietern verpflichtet.“

    Insgesamt hat Softbank 13 Milliarden Dollar in die Firma gesteckt, die flexible Büros und Arbeitsplätze vermietet. Die Beteiligung selbst in der Bilanz zu konsolidieren vermeiden die Japaner aber – denn die Stimmrechte liegen nicht mehrheitlich bei ihnen.

    Mehr: Die Krise des Büroanbieters führt zu einer branchenweiten Katerstimmung. Wenn Gründer die richtigen Schlüsse daraus ziehen, werden sich drei Dinge verändern.

    • rtr
    • dpa
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