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Nach Unfall mit autonomen Fahrzeug Familie des Todesopfers erzielt Vergleich mit Uber

Die Hinterbliebenen der beim Uber-Unfall getöteten Frau haben sich mit dem Fahrdienst auf einen Vergleich geeinigt. Dennoch steht Uber weiterhin massiv unter Druck.
Update: 29.03.2018 - 08:30 Uhr 1 Kommentar
Uber: Familie des Todesopfers erzielt Vergleich mit Fahrdienst Quelle: Reuters
Fahrdienst

Bei einem Unfall mit einem Uber-Fahrzeug wurde eine 49-jährige Frau getötet.

(Foto: Reuters)

New YorkKeine zwei Wochen nach dem tödlichen Unfall mit einem autonomen Uber-Fahrzeug im US-Bundesstaat Arizona haben die Hinterbliebenen des Opfers mit den Fahrdienst einen Vergleich erzielt. Die Angelegenheit sei beigelegt, teilte ein Anwalt der Familie mit. Tochter und Ehemann der Verunglückten würden keine weiteren Erklärungen abgeben. Einzelheiten der Vereinbarung wurden nicht genannt.

Bei dem Unfall war eine 49-jährige Frau getötet worden. Sie war offenbar aus dem Schatten auf die Fahrbahn getreten und von dem autonom fahrenden Uber-Auto erfasst worden. Uber setzte daraufhin die Testfahrten aus.

Die Unfallursache wird noch untersucht. Uber soll nach Angaben eines Zulieferers den Notbremsassistenten in dem Testwagen ausgeschaltet haben. Das Unternehmen äußerte sich nicht zu den Vorwürfen.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde bekannt, dass Lior Ron, Chef von Uber Freight, der Abteilung für Gütertransport, das Unternehmen verlässt. Das berichteten am Mittwoch mehrere US-Medien unter Bezug auf Insider.

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Ron, der bei der Entwicklung von fahrerlosen Fahrzeugen als zentrale Figur galt, scheint bislang keinen neuen Job zu haben, wie das „Wall Street Journal“ mit Bezug auf eine interne E-Mail an Uber-Mitarbeiter schreibt.

In dem Schreiben geht der Fahrdienstvermittler auf die Turbulenzen der vergangenen Wochen ein. „Ihr habt eine Menge Veränderungen durchgemacht, und das ist nicht einfach“, zitiert das Blatt aus der E-Mail an die Belegschaft. Darin wurde Ron zudem für seine Arbeit gedankt.

In einer Stellungnahme betont Uber, dass das Unternehmen weiter an der Zukunft von Uber Freight arbeiten werde. „Seit dem Start in Texas haben wir Freight in allen Staaten der kontinentalen USA eingeführt. Wir glauben, dass das Unternehmen weiter wachsen wird, wenn wir unser Netzwerk und unsere Technologie nutzen, um die Lkw-Transportbranche zu verändern.“

Ron gründete zusammen mit Anthony Levandowski und anderen das Start-up Otto, das seinen Fokus auf autonome Lastwagen legte. 2016 wurde es von Uber übernommen.

Später geriet Levandowski in den Mittelpunkt von Ubers Rechtsstreit mit der Google-Tochter Waymo. Über ihn seien Geschäftsgeheimnisse und Roboterwagen-Technologie zu Uber gelangt, lautete der Vorwurf. Uber bestritt das. Im Februar konnten sich die Unternehmen vor Gericht einigen.

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1 Kommentar zu "Nach Unfall mit autonomen Fahrzeug: Familie des Todesopfers erzielt Vergleich mit Uber"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wenn jemand einen PKW vollautonom fahren lässt, obwohl die Notbremsfunktion abgeschaltet ist, der gehört strafrechtlich belangt und die Konzession an das Unternehmen sollte man auch einmal überdenken. Das ist ja sowas von grob fahrlässig, schlimmer geht es kaum.