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Nicko Cruises Ukraine-Krise treibt Reiseanbieter in Insolvenz

Nicko Cruises ist zahlungsunfähig. Der Stuttgarter Reiseveranstalter hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Schuld an der Pleite sind die Ukraine-Krise und das Hochwasser 2013.
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Die Spannungen in den Kernmärkten Russland und Ukraine haben den auf Flusskreuzfahrten spezialisierten Anbieter Nicko Cruises in die Pleite getrieben. Quelle: dpa
Ukraine-Krise

Die Spannungen in den Kernmärkten Russland und Ukraine haben den auf Flusskreuzfahrten spezialisierten Anbieter Nicko Cruises in die Pleite getrieben.

(Foto: dpa)

StuttgartDie anhaltenden Spannungen zwischen der Ukraine und Russland haben den Stuttgarter Reiseveranstalter Nicko Cruises in die Insolvenz getrieben. Das Unternehmen hat bereits am Dienstag beim Amtsgericht Stuttgart die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt, teilte Nicko Cruises mit. Ziel sei es, die Firma mit 100 Mitarbeitern fortzuführen.

Das Hochwasser im Frühjahr 2013 mit den daraus resultierenden Reiseausfällen sowie die Spannungen in den Kernmärkten Russland und Ukraine hätten dem auf Flusskreuzfahrten spezialisierten Anbieter geschadet. Sinkende Buchungszahlen hätten zu Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit geführt. Das Amtsgericht Stuttgart hat den Rechtsanwalt Michael Pluta als vorläufigen Insolvenzverwalter eingesetzt.

Die nächsten Reisen werden aber „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ stattfinden, teilt der Flusskreuzfahrtanbieter mit. Bisher getätigte Zahlungen von Kunden seien über die Reiseversicherungsscheine abgedeckt. Nicko Cruises war 1992 als Veranstalter für Russland-Reisen gegründet worden.

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  • dpa
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