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Paket- und Express-Boom Deutsche Post hebt Jahresprognose an – Aktie legt kräftig zu

Mehr Warensendungen bescheren dem Logistikkonzern ein sehr gutes drittes Quartal. Die Post erhöht die Zielsetzung für 2020 – das gefällt der Börse.
07.10.2020 Update: 07.10.2020 - 16:53 Uhr Kommentieren
Die Post korrigiert nach dem guten dritten Quartal die Jahresziele nach oben. Quelle: dpa
Paketsortierung bei der DHL

Die Post korrigiert nach dem guten dritten Quartal die Jahresziele nach oben.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Anfang Juli gehörte die Deutsche Post zu einem der ersten Dax-Konzerne, die sich in der Coronakrise wieder einen Ausblick zutrauten. An diesem Mittwoch hob Konzernchef Frank Appel die Prognose für 2020 sogar noch einmal an.

Statt des zuvor versprochenen Betriebsgewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen 3,5 und 3,8 Milliarden Euro soll das Ergebnis zum Jahresende nun sogar auf 4,1 bis 4,4 Milliarden Euro klettern. Hinzu kommt, dass sich der freie Cashflow im dritten Quartal auf eine Milliarde Euro verdoppelte.

„Unser Geschäft hat sich im dritten Quartal sehr gut entwickelt“, berichtete der Vorstandschef bei der Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal. „Wir konnten von dem dynamischen Wachstum im E-Commerce in unseren Geschäften profitieren.“ Außerdem erwartet Appel nach eigenen Worten ein „außergewöhnlich starkes Weihnachtsgeschäft“. Auch die Wettbewerber UPS und Fedex hatten zuletzt überraschend gute Geschäftszahlen genannt.

In vier seiner fünf Sparten steigerte der Bonner Dax-Konzern im zurückliegenden Quartal den Ertrag. Im Brief- und Paketgeschäft legte das Ebit von 304 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 320 Millionen Euro zu. Im Expressgeschäft ging es von 454 auf 750 Millionen Euro nach oben.

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    Selbst das Frachtgeschäft, das durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie immer wieder gestört wird, verdiente im dritten Quartal 155 Millionen Euro – nach 124 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das E-Commerce-Geschäft im Ausland verbesserte sich von sechs auf 75 Millionen Euro.

    Post-Aktie legt kräftig zu

    Einzig unter Vorjahr lag das Lagereigeschäft, das unter Umsatzeinbrüchen vor allem mit Automobilkunden leidet. Hatte der Unternehmensbereich „Supply Chain“ im Vorjahresquartal noch 162 Millionen Euro abgeworfen, waren es im dritten Quartal 2020 gerade noch 110 Millionen.

    Unter dem Strich verdiente der Konzern damit im abgelaufenen Quartal rund 1,37 Milliarden Euro – nach 942 Millionen Euro im Jahr zuvor. Dabei wird das diesjährige Ergebnis sogar noch geschmälert durch eine einmalige Bonuszahlung von 300 Euro für jeden Beschäftigen, was den Konzern etwa 170 Millionen Euro kostet.

    Nach Bekanntgabe der Zahlen am Mittwochnachmittag ging der Aktienkurs um knapp fünf Prozent auf 41,50 Euro nach oben. Erst am Vortag hatte die US-Investmentbank Goldman Sachs das Kursziel für die Deutsche Post von 43 auf 50 Euro angehoben.

    Mehr: Post und Verdi einigen sich auf Lohnerhöhung von fünf Prozent.

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