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Peter Fankhauser Der ehemalige Chef von Thomas Cook ist „so sorry“

Peter Fankhauser, der Ex-CEO des insolventen Reisekonzerns Thomas Cook, entschuldigt sich im britischen Parlament. Auf seinen Bonus will er nicht verzichten.
15.10.2019 - 13:46 Uhr 3 Kommentare
Der Manager war CEO des insolventen Reisekonzerns Thomas Cook. Quelle: via Bloomberg
Peter Fankhauser

Der Manager war CEO des insolventen Reisekonzerns Thomas Cook.

(Foto: via Bloomberg)

London Peter Fankhauser wusste, was von ihm erwartet wurde. Es tue ihm sehr leid für die Kunden, die Mitarbeiter und die Geschäftspartner, dass er es nicht geschafft habe, die „ikonische Marke“ Thomas Cook zu retten. Das sagte der Ex-CEO des insolventen Reisekonzerns am Dienstag im britischen Parlament.

Wenn er noch einmal anfangen könnte, würde er den Schuldenberg der Firma schneller abtragen. In seiner Zeit habe die Firma 1,2 Milliarden Pfund nur für Zinsen und Refinanzierung ausgegeben. Das habe ihn beim strategischen Umbau sehr eingeschränkt.

Der 59-jährige Schweizer war zusammen mit vier weiteren Ex-Managern und Aufsichtsräten vor den Wirtschaftsausschuss des Unterhauses zitiert worden.

Fankhausers Entschuldigung überzeugte die Ausschussvorsitzende Rachel Reeves indes nicht. Es würde aufrichtiger klingen, wenn Fankhauser seinen Bonus für das Jahr 2017 zurückzahlen würde, sagte die Labour-Abgeordnete.

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    Der Manager hatte für die Jahre 2018 und 2019 keinen Bonus kassiert. 2017 allerdings hatte er 750.000 Pfund erhalten, ein Drittel davon in nun wertlosen Aktien. 500.000 Pfund könnte der Insolvenzverwalter theoretisch zurückfordern.

    Fankhauser wollte aber nicht freiwillig verzichten. „Ich werde darüber nachdenken, was richtig ist, aber ich werde nicht heute entscheiden“, sagte er.

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    3 Kommentare zu "Peter Fankhauser: Der ehemalige Chef von Thomas Cook ist „so sorry“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Über 20 jahre arbeitete ich, wie viele andere auch, als freelance Tour Guide für TC / Neckermann. Jetzt kurz vor Ende der Saison in Andalusien fehlen mir die ausstehenden Gelder, die mir TC schuldet für den kommenden Winter. Als freelance habe ich weder Anspruch auf Arbeitlosengeld noch irgendeine andere Sozialleistung.
      Miserabler kann man Menschen nicht verhöhnen.

    • Die Kunden tun mir auch leid, allerdings ist die deutsche Politik der Schuldige. Experten haben genau davor gewarnt, man solle doch bitte die Mindestversicherungssumme erhöhen.
      Vlt sollten alle Kunden den nicht erstatteten Anteil dann bei SPD und CDU fordern

    • Einmal arrogantes A - bleibt ein A. Das dieser Herr da überhaupt noch auftreten darf. Verantwortung übernehmen. Mir tun die Kunden, die gezahlt haben, leid. Der Versicherungsschein hat auch nicht sonderlich viel Wert

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