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Pilotprojekte in Berlin und Dortmund Post plant Paketkästen für Mietshäuser

Um die Zustellung zu vereinfachen, plant die Deutsche Post, Anfang kommenden Jahres Paketkästen für große Wohnhäuser anzubieten. Durch die Kästen sollen vergebliche Zustellversuche von Paketen reduziert werden.
07.09.2015 - 14:46 Uhr
Weil viele Deutsche tagsüber nicht zuhause sind, können sie Pakete nicht persönlich entgegen nehmen. Paketkästen der Post sollen Abhilfe schaffen. Quelle: dpa
Paketkasten

Weil viele Deutsche tagsüber nicht zuhause sind, können sie Pakete nicht persönlich entgegen nehmen. Paketkästen der Post sollen Abhilfe schaffen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Deutsche Post will Anfang kommenden Jahres Paketkästen für große Wohneinheiten auf den Markt bringen. Das solle die Zustellung für große Kundengruppen drastisch vereinfachen und die Kosten durch vergebliche Zustellversuche deutlich reduzieren, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Montag).

„Bis zum ersten Quartal 2016 werden wir die Paketkastenanlage zur Serienreife weiterentwickeln“, bestätigte eine Konzernsprecherin der Zeitung. Die Pilotprojekte in Berlin und Dortmund verliefen vielversprechend. Daran nähmen etwa 500 Mieter in Häusern des Projektpartners Vonovia, der früheren Deutschen Annington, teil. Mit weiteren Immobiliengesellschaften sei die Post im Gespräch.

Vor anderthalb Jahren hatte das Unternehmen mit seinem Paketkasten für Einfamilienhäuser begonnen, zu dem allerdings nur DHL-Zusteller Zugang haben.

Die Post-Konkurrenten DPD, GLS und Hermes rechnen sich daher gute Chancen für ihr Alternativangebot aus: einen für alle Anbieter offenen Paketkasten. Den wollen die Paketdienste laut Zeitung im Oktober präsentieren. Für die Paketbox habe das Trio das Gemeinschaftsunternehmen Parcel-Lock GmbH gegründet, das sich um die Software kümmert, die die Zusteller mit den digitalen Codes für den Zugang versorgt, und den Kasten vermarktet.

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    Die Kunden können darin auch ihre Retouren deponieren, damit sie der Zusteller wieder mitnimmt. Mit dem Marktstart sei erst im neuen Jahr zu rechnen.

    • dpa
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