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Post kauf Aktien zurück Appels Geldsegen

Der Chef der Deutschen Post will für maximal eine Milliarde Euro eigene Aktien zurückkaufen. Das im März startende Rückkaufprogramm ist auf eine Laufzeit von bis zu einem Jahr begrenzt. Nicht nur der Aktienkurs machte Freudensprünge.
Der Post-Chef hatte bereits mehrfach über einen möglichen Aktienrückkauf gesprochen, jetzt wird er in die Tat umgesetzt. Quelle: dpa
Frank Appel, Vorstandschef der Post

Der Post-Chef hatte bereits mehrfach über einen möglichen Aktienrückkauf gesprochen, jetzt wird er in die Tat umgesetzt.

(Foto: dpa)

Bonn Die Deutsche Post will mit dem Rückkauf eigener Aktien bis zu 1 Milliarde Euro an ihre Aktionäre zurückgeben. Das Programm solle noch im März anlaufen und in einem Jahr abgeschlossen sein, teilte der weltweit größte Post- und Logistikkonzern am Dienstag in Bonn mit. Die Summe von einer Milliarde Euro ist dabei als Obergrenze vorgesehen. Die Nachricht ließ den Kurs der Postaktie am frühen Nachmittag kräftig in die Höhe schießen.

Die Post-Führung hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach über einen möglichen Aktienrückkauf gesprochen, sich den Zeitpunkt aber offengehalten. Auf der Hauptversammlung vor zwei Jahren hatten sich die Bonner den Rückkauf vorsorglich genehmigen lassen.

Als Grund für die jetzige Entscheidung führte die Post den starken Barmittelzufluss des Unternehmens sowie die Gewinnentwicklung an. So habe das Unternehmen das im Herbst gekappte Gewinnziel für 2015 erreicht. Zudem bekräftigte der Vorstand seine bisherigen Pläne zur Gewinnsteigerung für die Jahre 2016 und 2020. Weitere Details will der Konzern bei der Bilanzvorlage an diesem Mittwoch (9. März) veröffentlichen.

  • dpa
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