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Postcon PostNL will sich von deutscher Tochter trennen

Die Umsätze von Postcon stagnieren, der Firmenausbau ist aufs Eis gelegt. Daraus zieht das niederländische Mutterkonzern nun Konsequenzen.
06.08.2018 - 14:30 Uhr Kommentieren
Rund sieben Millionen Euro Verlust hat Postcon dem Mutterkonzern im zweiten Jahresquartal eingebracht. Quelle: dpa
PostNL

Rund sieben Millionen Euro Verlust hat Postcon dem Mutterkonzern im zweiten Jahresquartal eingebracht.

(Foto: dpa)

Düsseldorf PostNL zieht einen Schlussstrich unter ihre Expansion in den deutschen Markt und will sich deshalb von ihrer Tochter Postcon trennen. Die Vorbereitungen für einen Verkauf von Postcon seien angelaufen, teilten die mit Gewinnrückgängen kämpfenden Niederländer am Montag mit. PostNL wolle sich künftig auf die Kernmärkte in den Benelux-Staaten konzentrieren, erklärte Konzernchefin Herna Verhagen.

Auch die italienische Tochter Nexive werde zur Disposition gestellt. PostNL hatte im von Postcon und Nexive dominierten internationalen Geschäft im zweiten Quartal stagnierende Umsätze von 247 Millionen Euro und einen operativen Verlust von rund sieben Millionen Euro verbucht. Die Trennung von Postcon kommt zudem nicht überraschend – bereits 2015 hatte PostNL erklärt, der Konzern suche nach Lösungen für die deutsche Tochter.

Postcon mit Sitz im nordrhein-westfälischen Ratingen ist nach eigenen Angaben mit einem Marktanteil von rund zehn Prozent zweitgrößter Briefdienstleister in Deutschland nach dem Marktführer Deutsche Post. Das Unternehmen beschäftigt einer Sprecherin zufolge rund 3500 Mitarbeiter direkt. Dazu gehören rund 1200 Zusteller im Rheinland und im Ruhrgebiet sowie 900 Zusteller der Tochter PIN Mail AG in Berlin.

Postcon betreibt zehn Sortierzentren in Deutschland, die größten davon in Essen und Frankfurt, und konzentriert sich mit seinen Dienstleistungen auf Unternehmen sowie den öffentlichen Dienst. Nach eigenen Angaben befördert Postcon mehr als eine Milliarde adressierte Sendungen im Jahr, darunter Geschäftsbriefe und Kataloge.

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