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PwC-Umfrage Drei von vier Unternehmenschefs erwarten anziehende Konjunktur – Deutsche CEOs besonders optimistisch

CEOs globaler Konzerne zeigen sich für die nächsten drei Jahre optimistisch. Die größten Sorgen betreffen die Datensicherheit und Überregulierung.
11.03.2021 - 15:10 Uhr Kommentieren
Konjunktur-Umfrage: CEOs globaler Konzerne erwarten Wachstum Quelle: Getty Images; Per-Anders Pettersson
PwC

Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft befragt jedes Jahr Tausende CEOs zu ihren Zukunftseinschätzungen.

(Foto: Getty Images; Per-Anders Pettersson)

Düsseldorf Nach dem Krisenjahr 2020 ist die Zuversicht der Unternehmenschefs weltweit wieder deutlich gewachsen. Das zeigt der jährlich erhobene „Global CEO Survey“, den die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC am Donnerstag veröffentlicht hat. Danach rechnen 76 Prozent der befragten Topmanager mit einem deutlich höheren Wachstum der Weltwirtschaft in den nächsten zwölf Monaten und darüber hinaus.

Deutsche Chefs zeigen sich sogar noch optimistischer, und das nicht nur mit Blick auf die globale Konjunktur. Die große Mehrheit geht von einer neuen Blütephase für ihr Unternehmen aus. 92 Prozent rechnen mit steigenden Umsätzen in den kommenden drei Jahren. Im vergangenen Jahr hatten nur 32 Prozent diese Erwartung.

PwC hat Anfang dieses Jahres 5050 CEOs aus 100 Ländern zu ihren Zukunftseinschätzungen befragt. Es zeigt sich, dass ausländische Chefs große Erwartungen an die deutsche Wirtschaft haben. Sie sehen Deutschland weiterhin als den drittwichtigsten Wachstumstreiber für die Weltwirtschaft. Nur die USA und China werden von den CEOs als noch bedeutender angesehen. Vor allem chinesische Topmanager setzen voll auf den deutschen Markt.

Die Industriestaaten-Organisation OECD geht davon aus, dass die Weltwirtschaft schon in wenigen Monaten ihr Vor-Corona-Niveau erreichen könnte. Sie hob vor wenigen Tagen ihre Prognose für das globale Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr auf 5,6 Prozent an und ist damit wesentlich optimistischer als noch im Dezember.

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    Ulrich Störk, Deutschlandchef von PwC, hält die Zuversicht der CEOs für absolut begründet. Die Wirtschaft sei verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen, weil viele Unternehmen ihre Hausaufgaben gemacht hätten, sagt er. „Hier hat auch die Politik einen wichtigen Beitrag geleistet – unabhängig davon, dass es im Corona-Kontext auch immer wieder ruckelt.“

    Mehr Angst vor Regulierung als Handelskonflikten

    Verändert haben sich gegenüber der Vorjahresbefragung die Sorgen der deutschen Chefs, nach denen PwC ebenfalls gefragt hatte. Logisch, dass zum ersten Mal „weitere Pandemien“ in den Nennungen der CEOs ganz oben auftauchen, wobei diese Furcht unter CEOs in Asien und Afrika ausgeprägter ist als in Europa und den USA.

    Handelskonflikte und geopolitische Unsicherheiten verlieren laut der PwC-Befragung etwas an Schrecken, was vor allem am Kurs der neuen US-Regierung liegen dürfte. Aber auch die Furcht vor den Auswirkungen des Klimawandels und vor Umweltschäden ging im Vergleich zum Vorjahr zurück.

    Vor allem chinesische Firmen setzen stark auf den deutschen Markt. Quelle: imago images/Chris Emil Janßen
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    Vor allem chinesische Firmen setzen stark auf den deutschen Markt.

    (Foto: imago images/Chris Emil Janßen)

    Dagegen rangiert die Sorge um die Sicherheit der Unternehmensdaten weit oben auf der Liste der möglichen Bedrohungen fürs Geschäft. 83 Prozent der CEOs sorgen sich um die Cybersecurity. Dies wird nur noch von der Befürchtung übertroffen, dass die Politik in den kommenden Jahren den Firmen immer mehr Vorschriften machen könnte: Überregulierung sehen 87 Prozent der Befragten als mögliche Bedrohung für ihr Geschäft an.

    Die Furcht vor Datenklau oder Cyberangriffen rührt auch daher, dass die Unternehmen immer stärker in digitale Geschäfte investieren werden. Für die befragten CEOs ist dies die Hauptstoßrichtung bei der Transformation in den kommenden Jahren, gefolgt von Projekten zur Kostensenkung und Investitionen in Datensicherheit.

    67 Prozent der CEOs in Deutschland geben an, dass die Zukunftsfähigkeit des eigenen Unternehmens vor allem durch den Fleiß und die Expertise der bestehenden Mitarbeitenden gesichert werden soll. „Gerade in der Krise gibt es Investitionen, die getätigt werden sollten. Dazu gehört digitale Weiterbildung, aber auch der Aufbau von Business-Ökosystemen“, sagt PwC-Deutschlandchef Störk.

    Mehr: Weltwirtschaft wird 2021 laut OECD kräftig wachsen – unter einer Bedingung

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