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Reisebranche Expedia schluckt Homeaway

Eine perfekte Ehe: Das Online-Reisebüro Expedia übernimmt den weltweit tätigen US-Ferienwohnungsvermarkter HomeAway. Gemeinsam wollen sie wohl den Angeboten von AirBnB Konkurrenz machen.
05.11.2015 - 00:15 Uhr
In Zukunft alles aus einer Hand: Expedia und Homeaway (in Deutschland FeWo) sind jetzt ein Unternehmen. Quelle: ap
Expedia expandiert

In Zukunft alles aus einer Hand: Expedia und Homeaway (in Deutschland FeWo) sind jetzt ein Unternehmen.

(Foto: ap)

Bellevue/Austin Milliadenschwere Übernahme in der Reisebranche: Das Internet-Reisebüro Expedia schluckt Homeaway, einen Online-Vermittler von Ferienwohnungen, für 3,9 Milliarden Dollar (3,6 Mrd Euro), wie die Unternehmen am Mittwoch gemeinsam mitteilten. Homeaway ist in Deutschland vor allem durch die Marke FeWo-direkt bekannt.

In diesen Städten sind die Hotels am teuersten
Platz 12: Doha (Katar)
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Der Finanzdienstleister Bloomberg hat die Preise von Hotels in 100 Städten weltweit verglichen. Auf Platz zwölf der teuersten Hotel-Städte weltweit landet Doha. In der Hauptstadt von Katar gibt es viele Hotels – Tendenz steigend. Grund dafür sind vor allem die Menschen, die zum Arbeiten in das Land kommen. Touristen müssen für eine Nacht in einem Hotel 223 Dollar bezahlen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 1,3 Prozent. Reisende, die auf der Suche nach einem billigen Hotelzimmer sind, sollten diese Städte möglichst meiden. Denn es geht noch teurer...

Grundlage für die Bloomberg-Rechnungen waren die angebotenen Preise des Online-Reisebüros Expedia für den 1. bis 10. August dieses Jahres sowie den 1. bis 10. Februar 2016. Auf diese Weise sollten Ferien, Werbeaktionen und Tagungspreise berücksichtigt werden.

Quelle: bloomberg.com

(Foto: dpa)
Platz 11: London (Großbritannien)
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227 Dollar pro Nacht in einem Hotel – in London ist gar nichts billig. Günstige Hotels musste Großbritanniens Hauptstadt nie bieten. Seit Jahren strömen die Touristenmassen auch so nach London. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Hotelpreise um 3,2 Prozent gestiegen. Verglichen wurden die Preise für ein Doppelzimmer für zwei Erwachsene, Hotelsterne wurden dabei außer Acht gelassen.

(Foto: AFP)
Platz 10: Hongkong (China)
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Hongkong ist eine der attraktivsten Destinationen für Städtereisen. Reisende müssen allerdings bei der Hotelsuche tiefer in die Tasche greifen: 236 Dollar kostet ein Doppelzimmer im Durchschnitt (Anstieg: 2,3 Prozent). Angetrieben werden die Preise in den Städten, in denen es einen Mangel an zur Entwicklung bereitstehendem Land gibt und die Zahl der verfügbaren Zimmer begrenzt ist.

(Foto: dapd)
Platz 9: Los Angeles (USA)
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Strand und Sonne, Stars und Sternchen – Los Angeles hat einiges zu bieten. Die Hotels sind im Vergleich zu anderen Metropolen der USA noch relativ günstig: 237 Dollar kostet eine Hotelübernachtung. Dennoch sind die Preise innerhalb eines Jahres um 23,8 Prozent nach oben geschossen. Bei den 5-Sterne-Hotels, die mit Spa, Sportklub oder Sportplätzen zu den luxuriösesten gehören, steht Los Angeles an zweiter Stelle. In dieser Kategorie kostet ein Zimmer 584 Dollar.

(Foto: Reuters)
Platz 7 (1): Miami (USA)
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Einen achten Platz gibt es laut Bloomberg nicht, dafür teilen sich zwei US-amerikanische Metropolen Rang sieben: Für 240 Dollar können Miami-Urlauber ein Hotelzimmer für eine Nacht finden. Viel teurer sind die Zimmer aber nicht geworden: die Preise sind um 1,8 Prozent gestiegen.

(Foto: AFP)
Platz 7 (2): Chicago (USA)
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Der zweite siebte Platz geht an Chicago. Eine Hotelübernachtung kostet hier wie in Miami 240 Dollar, allerdings sind die Preise in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Chicago ist ein teures Pflaster und das bekommen vor allem Hotelgäste zu spüren. Im Vergleich zum Vorjahr müssen sie um die 63,8 Prozent mehr bezahlen.

(Foto: Reuters)
Platz 6: Tel Aviv (Israel)
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Wer in die lebhafte Stadt in Israel reisen will, muss mehr Geld mitnehmen. Die Hotelpreise in Tel Aviv sind nämlich um 8,3 Prozent gestiegen. So kostet ein Doppelzimmer im Hotel pro Nacht 241 Dollar.

(Foto: AFP)

Die Übernahme soll im ersten Quartal 2016 abgeschlossen werden. „Wir glauben, dass der Zusammenschluss mit Expedia uns einen Turbo-Wachstumsschub verleihen und unsere führende Position im Markt für viele Jahre festigen wird“, erklärte Homeaway-Vorstandschef Brian Sharples in der Mitteilung.

Experten rechnen damit, dass Expedia mit HomeAway stärker mit den Angeboten von AirBnB konkurrieren kann. Das Unternehmen bietet einen Marktplatz, über den Privatleute ihre Wohnung an einen Gast vermieten können.

  • rtr
  • dpa
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