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Reisekonzern in Not Thomas Cook streckt die Fühler nach Staatshilfe aus

Der angeschlagene Reiseveranstalter Thomas Cook muss dringend Gelder akquirieren. Die Übernahme durch einen Großaktionär lässt auf sich warten.
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Der Brexit und ein schwaches Pfund belasten den Reisekonzern. Quelle: Reuters
Thomas Cook

Der Brexit und ein schwaches Pfund belasten den Reisekonzern.

(Foto: Reuters)

Bangalore Zuletzt hieß es, die geplante Übernahme der Briten durch den Großaktionär Fosun komme schneller voran als geplant. Ende August gab es laut dem Unternehmen eine grundsätzliche Einigung. Die Anteile der bisherigen Aktionäre würden deutlich entwertet, weil die bislang aufgelaufenen Schulden in Eigenkapital gewandelt werden sollen. Thomas Cook braucht dringend Geld, um über den typischerweise reise- und einnahmeschwachen Winter zu kommen und in die Zukunft seines Geschäfts zu investieren.

Thomas Cook, der weltweit zweitgrößte Reisekonzern nach TUI, war durch eine milliardenschwere Abschreibung auf ein britisches Tochterunternehmen und ein schwächeres Reisegeschäft ins Schleudern geraten.

Stärker als TUI leidet Thomas Cook unter der mit Brexit und schwächerem Pfund einhergehenden Reiseunlust der Briten. Fosun ist bereits seit 2015 mit 18 Prozent als größter Aktionär an Thomas Cook beteiligt. Die vom Hongkonger Milliardär Guo Guangchang mitgegründete Gruppe zählt zu den gewichtigsten Konglomeraten in China. In Deutschland ist Fosun am Modekonzern Tom Tailor und der Privatbank Hauck & Aufhäuser beteiligt.

Mehr: Banken haben Thomas Cook aufgefordert, sich weitere 220 Millionen Pfund zu sichern. Das Kapital käme zum ausgehandelten 900 Millionen Pfund schweren Rettungspaket hinzu.

  • rtr
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