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Reisekonzern Tui blickt skeptischer in die Zukunft

Der Reiseveranstalter hat das Ziel eines jährlichen Zuwachses von zehn Prozent bis 2020 aufgegeben. Der Gewinn des laufenden Geschäftsjahr erreiche nur Vorjahresniveau.
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Tuis Jahresgewinn des laufenden Geschäftsjahrs wird nach eigenen Aussagen wohl nur das Vorjahreshöhe erreichen. Quelle: dpa
Tui

Tuis Jahresgewinn des laufenden Geschäftsjahrs wird nach eigenen Aussagen wohl nur das Vorjahreshöhe erreichen.

(Foto: dpa)

Hannover, BerlinDer weltgrößte Reisekonzern Tui hat seine Erwartungen an das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Der Gewinn werde wohl nur das Vorjahresniveau erreichen, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit.

2018 hatte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) auf Basis konstanter Wechselkurse bei 1,2 Milliarden Euro gelegen. Das Ziel eines durchschnittlichen jährlichen Zuwachses von zehn Prozent für die drei Jahre bis zum Geschäftsjahr 2020 könne damit nicht mehr aufrecht erhalten werden.

Die Korrektur ergab sich den Angaben nach aus den Sommerbuchungen 2019. Zwar seien wie im Vorjahr 34 Prozent des Sommerprogramms verkauft. Allerdings lägen die Margen unter Vorjahresniveau.

Als Grund führt Tui unter anderem Nachwirkungen des heißen Sommers 2018 an. Potenzielle Urlauber blieben dieses Jahr lieber zu Hause. Auch die durch den Brexit verursachte Schwäche des Pfundes bremse das Ergebnis. Zudem seien für den Sommer die Reiseziele Türkei und Nordafrika stark gefragt, was zu Überkapazitäten auf den Kanarischen Inseln und in Spanien führe.

Tui will mit Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen gegensteuern. Dafür sollen die verschiedenen Segmente unter einer einheitlichen Leitung zusammengeführt werden. Die Vertriebskosten sollen unter anderem durch eine Ausweitung der Onlinevermarktung gesenkt werden. Die Konzernleitung will nach eigenen Angaben am Dividendenvorschlag für die Hauptversammlung in Höhe von 0,72 Euro pro Aktie für das Geschäftsjahr 2018 festhalten. Die detaillierten Ergebnisse zum ersten Quartal 2019 will das Unternehmen wie geplant am 12. Februar veröffentlichen.

  • dpa
  • rtr
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