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Reisekonzern TUI-Chef schließt neuen Kreditantrag nicht aus

Europas größter Reisekonzern schließt Medienberichten zufolge nicht aus, erneut staatliche Hilfen zu beantragen. In diesem Jahr liege der Fokus des Unternehmens auf Kostendisziplin.
25.07.2020 - 11:36 Uhr Kommentieren
Fritz Joussen ist CEO des Reisekonzerns Tui. Quelle: dpa
TUI-Chef Fritz Joussen

Fritz Joussen ist CEO des Reisekonzerns Tui.

(Foto: dpa)

Berlin „Ob wir zusätzliche Kredite in Anspruch nehmen können oder müssen, hängt von der Entwicklung der Märkte ab“, sagte TUI-Chef Fritz Joussen der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „2021 hoffen wir wieder profitabel zu werden.“ Im laufenden Jahr wolle sich das Unternehmen auf das Management der Liquidität konzentrieren, wozu absolute Kostendisziplin gehöre.

TUI hatte sich im Frühjahr einen Staatskredit über 1,8 Milliarden Euro gesichert, nachdem der Konzern Mitte März nach Reisebeschränkungen und Reisewarnungen fast aller Länder seine Urlaubsangebote zeitweise aussetzen musste.

Zum aktuellen Geschäft sagte Joussen, in Deutschland würden „rund 30 Prozent des Volumens der Vorjahre“ verkauft. Er äußerte sich auch zur Kostenerstattung stornierter Reisen. „Mehr als 95 Prozent der Reisen aus April, Mai und Juni, die wir wegen des weltweiten Reisestopps stornieren mussten, sind zurückgezahlt“, sagte der Konzernchef.

Es tue ihm leid, dass viele Kunden lange warten mussten. Jetzt dauere es im Schnitt nur noch zwei bis drei Wochen, bis eine abgesagte Reise ausbezahlt werde. Viele Kunden nähmen allerdings lieber Gutscheine statt Bargeld an, weil sie dann „zehn bis 20 Prozent Bonus beim Buchen der neuen Reise erhalten“.

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    • rtr
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