Rhön-Klinikum Klinikbetreiber bestätigt Jahresziele

Von 53 auf nur noch zehn Krankenhäuser: Rhön-Klinikum ist im vergangenen Jahr deutlich geschrumpft. Doch in der „Phase der Konsolidierung“ ist es im ersten Halbjahr für die Franken ganz nach Plan gelaufen.
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Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr 43 Kliniken an den Rivalen Helios verkauft. Quelle: dpa
Rhön-Klinikum in Bad Neustadt an der Saale

Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr 43 Kliniken an den Rivalen Helios verkauft.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer deutlich geschrumpfte Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hält an seinen Jahreszielen fest. Der Vorstand rechne weiter mit einem Umsatz von 1,08 bis 1,12 Milliarden Euro, teilte das fränkische Unternehmen in seinem am Donnerstag veröffentlichten Halbjahresbericht mit.

Der Betriebsgewinn (Ebitda) soll zwischen 145 und 155 Millionen Euro liegen. „Nach unruhigen Jahren befindet sich unser Konzern nunmehr in einer Phase der Konsolidierung und des Zusammenwachsens“, erklärte Vorstandschef Martin Siebert. Im ersten Halbjahr behandelte der Konzern 373.027 Patienten und setzte 555,4 Millionen Euro um.

Der Betriebsgewinn lag bei 83,8 Millionen Euro. Die Geschäftszahlen seien nicht mit denen der Vorjahre vergleichbar, erklärte Rhön. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr 43 Kliniken an den Rivalen Helios verkauft, der zum Gesundheitskonzern Fresenius gehört. Rhön betreibt nun noch zehn Kliniken an fünf Standorten.

  • rtr
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