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Sixt-Hauptversammlung Aktionäre singen „Ode an die Dividende“

Sixt hat Spekulationen über eine Übernahme des Europa-Geschäfts von Hertz zurückgewiesen. Der Autovermieter will sich auf Wachstum aus eigener Kraft konzentrieren. Die Aktionäre freuen sich über die guten Zahlen.
30.06.2017 - 13:27 Uhr Kommentieren
In den vergangenen Monaten gab es Spekulationen über eine mögliche Übernahme des Konkurrenten Hertz. Quelle: dpa
Sixt

In den vergangenen Monaten gab es Spekulationen über eine mögliche Übernahme des Konkurrenten Hertz.

(Foto: dpa)

München Deutschlands größter Autovermieter Sixt hat Spekulationen über eine Übernahme des Europa-Geschäfts von Hertz zurückgewiesen. Großaktionär und Vorstandschef Erich Sixt sagte am Freitag auf der Hauptversammlung in München: „Wir wollen unser Unternehmen nicht aufs Spiel setzen.“ Trotz voller Kassen und niedriger Zinsen bleibe er bei Übernahmen sehr vorsichtig und wolle lieber aus eigener Kraft im Ausland wachsen - vor allem in den USA.

Der größte Vermietmarkt der Welt werde Sixt in den nächsten zehn Jahren voranbringen. Sixt habe in den USA inzwischen 53 Stationen eröffnet und werde dort 2017 wahrscheinlich erstmals Gewinn machen. Auch in Italien und Spanien laufe das Geschäft sehr gut.

Ein Gauland als Nachbar? Lieber umziehen!
Sixt-Werbung mit Alexander Gauland
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„Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben“, zitierte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ AfD-Politiker Alexander Gauland. Jérôme Boateng erlebte danach zahlreiche Solidaritätsbekundungen – sogar Politiker wie Sigmar Gabriel oder die Bundeskanzlerin schalteten sich ein. Nun mischt auch Sixt mit und nimmt Gauland auf die Schippe. Mehr zu der Kampagne.

(Foto: Sixt)
2014: GDL
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„HDGDL, GDL“ - mit dieser leicht ironischen Botschaft bedankt sich der Autovermieter Sixt für den Bahnstreik. Das Buchstabenkürzel „HDGDL“ steht in der Sprache von SMS und Whatsapp für „Hab' dich ganz doll lieb“, die Abkürzung GDL steht für die Gewerkschaft der Lokführer, die am Wochenende die Deutsche Bahn bestreikt hat. Der Streik hat bei vielen Reisenden für Unmut gesorgt - und das Geschäft bei Autovermietern und Fernbussen angekurbelt.

(Foto: PR)
2014: Roberto Blanco
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Zuletzt warb beispielsweise der Schlagersänger Roberto Blanco in einem vielbeachteten Internet-Musikvideo für Cabrios von Sixt. Ironischer Titel des Songs: „Ein bisschen Spar'n muss sein“. Darin macht sich der Schlagersänger selbstironisch über den Unterhaltsstreit mit seiner Ex-Frau lustig. Textbeispiele: „Goldene Uhren, riesiger TV - ich habe alles verloren, nur wegen meiner Ex-Frau.“ Nebenbei ständig im Bild: Der Schriftzug des Münchener Autovermieters.

2001: Angela Merkel
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Auch die Kanzlerin hat schon Erfahrung mit den hämischen Werbern von Sixt und ihren Cabrios gemacht: Im Jahr 2001 lästerte der Autovermieter über die Frisur der damaligen CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel – und ließ ihr die Haare zu Berge stehen.

(Foto: picture-alliance)
2007: Matthias Reim
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Ein weiterer Pleitegeier, den Sixt für die Werbung nutzte: Schlagersänger Matthias Reim machte 2007 Schlagzeilen mit seiner Finanzmisere - und war sich kurz darauf nicht zu schade, sich selber und einen seiner Mega-Hits an Sixt zu verkaufen. Titel: "Verdammt, ich hab nix"

(Foto: PR)
2007: Gibsnisch!
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Mit einem fiktiven Konkurrenten schickte der Autovermieter auch die eigenen Kunden schon in die Irre. Slogan: Günstiger als bei Sixt gibsnisch!

(Foto: Jung von Matt)
WM
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Das WM-Aus der Italiener würde von Sixt mit gewohnter Häme kommentiert: Mit einem Tritt mitten in die Männlichkeit warb Sixt für schnelle Cabrios.

(Foto: pr)

Auf Anregung des 73-jährigen Firmenpatriarchen sangen die rund 500 Aktionäre auf der Hauptversammlung eine „Ode an die Freude über die Dividende“. Sixt hatte im vergangenen Jahr den Umsatz um 11 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro gesteigert und einen Rekordgewinn von 157 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Hälfte davon wird an die Aktionäre ausgeschüttet. Größter Anteilseigner ist Erich Sixt mit 60 Prozent.

Das 100 Jahre alte Unternehmen sei sein „Lebenselixier“, sagte Sixt und erklärte: „Ich bin die dritte Generation, die normalerweise alles vernichtet.“ Die Söhne Konstantin und Alexander sind im Vorstand für Vertrieb und Strategie zuständig. Für das laufende Jahr stellte Sixt etwas mehr Umsatz und ein mindestens stabiles Ergebnis in Aussicht.

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