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Skurrile Engagements Türkische Päckchen kommen mit Wiener Akzent

Die Türkei bietet enorme Wachstumsmärkte, die österreichische Post sieht einen solchen auch in der Paketzustellung. Deshalb steigt sie nun beim führenden Paketdienstleister Aras Kargo ein – und zeigt weitere Ambitionen.
21.06.2013 - 09:48 Uhr 1 Kommentar
Georg Pölzl, Chef der österreichischen Post, will sich aufmachen zu neuen Ufern. Quelle: Reuters

Georg Pölzl, Chef der österreichischen Post, will sich aufmachen zu neuen Ufern.

(Foto: Reuters)

Wien Die österreichische Post steigt in den türkischen Paketzusteller-Markt ein. Der Wiener Konzern übernimmt für umgerechnet rund 50 Millionen Euro zunächst 25 Prozent am türkischen Paketzusteller Aras Kargo, wie die Post am Freitag mitteilte.

Aras Kargo ist der Post zufolge mit einem Jahresumsatz von 250 Millionen Euro und einem Marktanteil von über 25 Prozent einer der führenden türkischen Paketdienstleister. Mit dem Zukauf stärkt die Post das wachstumsträchtige Paketgeschäft, das in den vergangenen Jahren vor allem vom zunehmenden Interneteinkauf profitiert hat. „Durch diese Übernahme sind wir in den Zukunftsmarkt Türkei eingestiegen, dessen Paketmarkt enormes Wachstumspotenzial bietet“, sagte Post-Chef Georg Pölzl.

Mitte April hatte der Konzern bereits angekündigt, in exklusiven Verhandlungen mit den Aras-Kargo-Eigentümern zu sein. Der österreichische Konzern will den Marktanteil der türkischen Beteiligung nun steigern. „Das klare Ziel lautet, die Nummer eins am türkischen Paketmarkt zu werden“, sagte Aras-Kargo-Chef Evrim Aras.

Die Post übernimmt im Zuge des Deals das 20-Prozent-Paket des türkischen Finanzinvestors Is Private Equity. Weitere fünf Prozent stammen aus dem Besitz der Gründerfamilie Aras, welche auch die restlichen 80 Prozent hält. Sollten die Österreicher ihren Anteil 2016 ausbauen, würde die Familie weitere 50 Prozent abgeben und danach nur noch ein Viertel an dem Unternehmen halten. Zunächst nehmen aber die Kartellwächter die Übernahme noch unter die Lupe.

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    1 Kommentar zu "Skurrile Engagements: Türkische Päckchen kommen mit Wiener Akzent"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Die Türkei bietet enorme Wachstumsmärkte"

      Ich bin gespannt wann ENDLICH die Wahrheit darüber verkauft wird statt dieses Wachstumsmärchens.

      1.) Der Wachstum dort besteht mit einem extrem grossen Anteil aus dem Export gefälschter bis illegaler Waren.

      2.) Das Wachstum dort ist durch eine absolut absurde KReditvergabe angetrieben worden.

      3.) Dieses Land ist und bleibt nach wie vor in Sachen Fortschritt (bis auf wenige Grossstädte) weit hinten.

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