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Spanischer Mautstraßen-Betreiber Abertis-Übernahme durch Atlantia läuft wie geplant

Der Übernahme von Abertis durch Atlantia steht wohl trotz der eingestürzten Brücke in Genua nichts im Weg. Die Übernahme läuft nach Plan.
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Bei der Übernahme hat sich der deutsche Hochtief-Konzern mit seiner spanischen Mutter ACS im Rücken bereits den Löwenanteil der Aktien gesichert. Quelle: Bloomberg
Mautstation von Abertis

Bei der Übernahme hat sich der deutsche Hochtief-Konzern mit seiner spanischen Mutter ACS im Rücken bereits den Löwenanteil der Aktien gesichert.

(Foto: Bloomberg)

Mailand Die geplante Übernahme des spanischen Mautstraßen-Betreibers Abertis durch ein Konsortium aus Atlantia und dem deutschen Bauriesen Hochtief kommt nach Angaben eines Eigners des italienischen Konzerns wie geplant voran. „Abertis ist eine sehr wichtige Transaktion für Atlantia und für Italien“, sagte Gilberto Benetton, Vize-Chef des Atlantia-Eigners Edizione Holding, in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Zeitung „Corriere della Sera“. Die Übernahme schreite „wie geplant voran“.

Benetton reagierte damit auf Befürchtungen, die Transaktion könne durch den Zusammenbruch einer von der Atlantia-Tochter Autostrade betriebenen Brücke in der italienischen Hafenstadt Genua beeinträchtigt werden. Bei dem Einsturz waren 43 Menschen ums Leben gekommen. Die italienische Regierung hatte mit heftiger Kritik an Autostrade reagiert.

Der deutsche Hochtief-Konzern übernimmt bei der Transaktion mit seiner spanischen Mutter ACS im Rücken Abertis und hat sich bereits den Löwenanteil der Aktien gesichert. Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes hatte bereits angekündigt, die Transaktion bis Oktober abschließen zu wollen.

Abertis soll letztlich in einer Holding aufgehen, an der Atlantia mit 50 Prozent plus einer Aktie die Mehrheit hält. Die spanische Hochtief-Mutter ACS soll dann auf 30 Prozent, Hochtief auf 20 Prozent der Anteile kommen. Atlantia, hinter der die Benetton-Familie steht, soll ihrerseits bei Hochtief einsteigen und knapp über 24 Prozent der Anteile halten.

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  • rtr
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