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Steigende Mieten Der Staat ist schuld

Auflagen für den Klimaschutz, teures Bauland: Aus Sicht des Zentralen Immobilien Ausschusses ist es eigentlich der Staat, der das Wohnen immer teurer macht. Für die Lobbyorganisation ist klar, was zu tun ist.
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Der Dachverband Zentrale Immobilien Ausschuss gibt dem Staat die eigentliche Schuld an immer teurer werdendem Wohnraum. Quelle: dpa
Zu viele Auflagen, zu wenig Begünstigungen

Der Dachverband Zentrale Immobilien Ausschuss gibt dem Staat die eigentliche Schuld an immer teurer werdendem Wohnraum.

(Foto: dpa)

Berlin Die Immobilienwirtschaft sieht in staatlichen Auflagen etwa zum Klimaschutz und teurem Bauland die eigentlichen Kostentreiber für steigende Wohnungsmieten. „Der Staat und nicht die Immobilienwirtschaft macht das Bauen und damit auch das Wohnen teurer“, sagte die Vizepräsidentin des Spitzenverbandes ZIA, Bärbel Schomberg, am Mittwoch in Berlin.

Als Sofortmaßnahmen forderte der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), die geplante Verschärfung der Energieeinsparverordnung zu stoppen, die Steuer-Abschreibung von Neubauten von zwei auf vier Prozent zu erhöhen und Baugenehmigungsverfahren zu beschleunigen.

Die Dachorganisation von 24 Immobilien-Verbänden vermittelte allerdings wenig Zuversicht, mit diesen Forderungen in naher Zukunft in der Politik Gehör zu finden. Die von Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) eingesetzte Baukostensenkungskommission sei von der Stoßrichtung her gut, sagte ZIA-Vizepräsident Thomas Zinnöcker, im Hauptberuf Vorstandsmitglied der Deutschen Annington, des größten Wohnungskonzerns in Deutschland. Man müsse aber „vom Reden ins Handeln“ kommen.

  • rtr
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