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Tarifverhandlungen GDL setzt Streikultimatum

Beginnt bald wieder das große Warten an den Bahnhöfen? Um das zu verhindern treffen sich Vertreter der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft am 10. Januar, um Forderungen zu den Tarifverhandlungen abzustecken.
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Zug fällt heute aus: Sollte es wieder zu Streiks kommen, können sich Bahn-Fahrer auf lange Wartezeiten am Bahnhof einstellen. Quelle: Reuters

Zug fällt heute aus: Sollte es wieder zu Streiks kommen, können sich Bahn-Fahrer auf lange Wartezeiten am Bahnhof einstellen.

(Foto: Reuters)

Berlin Um einen Lokführer-Streik bei der Deutschen Bahn zu verhindern, kommen Vertreter des Konzerns und der Lokführergewerkschaft GDL am 10. Januar zu einem erneuten Gespräch zusammen. Diesen Termin bestätigte eine Bahnsprecherin am Samstag. Zuvor hatte bereits der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky in der „Bild“-Zeitung (Samstag) angekündigt: „Wir werden in einem Gespräch mit der Deutschen Bahn am 10. Januar 2014 ein vernünftiges Angebot zum Wiedereinstieg in die Tarifverhandlungen fordern.“ Bislang war lediglich von einem Termin „vor dem 15. Januar“ die Rede.

Die GDL fordert einen speziellen Versicherungsschutz für den Fall, dass einer der rund 20.000 Lokführer des Konzerns seinen Beruf aus Gesundheitsgründen nicht mehr ausüben kann. Die Bahn hat nach eigenen Angaben jedoch schon ein „extrem attraktives Angebot“ gemacht, das gesundheitlich angeschlagenen Mitarbeitern einen lebenslangen Beschäftigungsschutz gewähren soll.

Ob es bei dem Termin am kommenden Freitag ein neues Angebot der Bahn geben werde, ließ die Konzernsprecherin offen. Das Gespräch sei kein Verhandlungstermin und diene zunächst einmal dazu, dass die GDL Einzelheiten zu ihren neuen Forderungen nenne. Weselsky bekräftigte unterdessen seine Drohung mit einem Streik: Liege bis zum 15. Januar kein Angebot vor, sei „Schluss mit lustig“, sagte er der „Bild“. Das Vorgehen der GDL ist aber sogar in Gewerkschaft-Kreisen umstritten. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG kritisierte die Streik-Drohung am Freitag als unsachlich.

  • dpa
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