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Tarifverhandlungen Post-Beschäftigte setzen Warnstreiks vor nächster Tarifrunde fort

Tausende Mitarbeiter der Post haben am Samstag ihre Arbeit niedergelegt. Sie fordern vor der nächsten Tarifrunde eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent.
19.09.2020 - 15:30 Uhr Kommentieren
Nach Angaben der Post sollen weniger als fünf Prozent der Zustellungen von dem Streik betroffen sein. Quelle: dpa
Briefwagen der Deutschen Post

Nach Angaben der Post sollen weniger als fünf Prozent der Zustellungen von dem Streik betroffen sein.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Vor den nächsten Tarifgesprächen bei der Post an diesem Montag haben Beschäftigte am Samstag erneut in mehreren Bundesländern die Arbeit niedergelegt. Schwerpunkt sei die Zustellung von Briefen und Paketen gewesen, teilte die Gewerkschaft Verdi mit.

Nach Angaben eines Unternehmenssprechers vom Mittag beteiligten sich rund 4.300 Beschäftigte an dem Warnstreik. Betroffen seien weniger als 5 Prozent der an Samstagen üblichen Paket- und Briefmenge. In den stärker durch Warnstreiks betroffenen Regionen würden die verzögerten Sendungen in den Folgetagen zugestellt.

Ein Verdi-Sprecher sprach später von 5.700 Beschäftigten, die sich am Samstag an den Arbeitsniederlegungen beteiligt hätten. Insgesamt hätten an den sechs Warnstreik-Tagen in den vergangenen zwei Wochen rund 22.000 Beschäftigte zeitweise die Arbeit niedergelegt.

Verdi fordert für die rund 140.000 Tarifbeschäftigten der Post eine lineare Lohnerhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Post hat bisher noch kein Angebot vorgelegt. Verdi hatte bei den bisherigen Verhandlungen den Eindruck gewonnen, dass die Post nur Einkommensverbesserungen von 1,5 Prozent anbieten wolle. Für Montag und Dienstag ist die dritte Verhandlungsrunde geplant.

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    • dpa
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