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Thomas Cook Türkei-Krise trifft Reisekonzern hart

Wegen der Krise in der Türkei senkt der Touristikkonzern Thomas Cook seine Prognose. Im abgelaufenen Quartal brach der Gewinn bei den Briten um mehr als 90 Prozent ein. Für die Branche steht viel auf dem Spiel.
28.07.2016 - 11:02 Uhr
Der Reisekonzern muss seine Prognose kappen. Quelle: dpa
Thomas Cook

Der Reisekonzern muss seine Prognose kappen.

(Foto: dpa)

London Die Folgen des Putschversuchs in der Türkei machen dem Reisekonzern Thomas Cook einen Strich durch die Gewinnprognose. Wie das in Deutschland unter den Marken „Neckermann“ und „Öger“ bekannte Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wird der operative Gewinn im bis Ende September laufenden Geschäftsjahr nur noch die Marke von 300 Millionen Pfund (357 Millionen Euro) erreichen. Bislang wurden bis zu 335 Millionen Pfund in Aussicht gestellt.

Im abgelaufenen Quartal brach der Betriebsgewinn um mehr als 90 Prozent auf zwei Millionen Pfund ein. Der Tourismuskonzern erwirtschaftet seinen kompletten Gewinn mit Badeurlaubern im Sommer. Die Buchungen für die Hochsaison in diesem Jahr seien jedoch um fünf Prozent eingebrochen. Die Aussichten auf einen baldigen Aufschwung sind gering. Nach jüngsten Zahlen des türkischen Tourismusministeriums für Juni fiel die Zahl der Besucher in dem Land um gut 40 Prozent. Es ist der größte Einbruch seit 22 Jahren.

Für die Tourismuskonzerne steht in der Türkei in der wichtigen Sommersaison geschäftlich viel auf dem Spiel. Trotz des Buchungseinbruchs um bis zu 50 Prozent nach den Anschlägen zu Jahresbeginn ist das Land laut Deutschem Reiseverband noch das drittbeliebteste Urlaubsziel der Deutschen. Voriges Jahr besuchten es rund 5,6 Millionen Bundesbürger.

In der Türkei hatten Teile des Militärs vor zwei Wochen einen Putschversuch unternommen. Der letztlich gescheiterte Coup trifft nicht nur Thomas Cook, sondern auch den größeren Konkurrenten Tui. Zudem hatten Airlines wie Lufthansa und Easyjet mit Verweis auf die unsichere Lage in Europa und die jüngsten Anschläge ihre Prognose zurückgenommen.

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    „Wir befinden uns in einem herausfordernden geopolitischen Umfeld, da es in einigen unserer wichtigen Quell- und Zielmärkte wiederholt zu Zwischenfällen kam“, sagte Thomas-Cook-Chef Peter Fankhauser. Das Votum der Briten für einen Ausstieg aus der EU Ende Juni habe sich bisher nicht in den Buchungen niedergeschlagen, doch habe die Abstimmung das Gefühl einer generellen Unsicherheit verstärkt.

    Urlaub machen wie ein Promi
    Amalfiküste
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    Sommerzeit ist Urlaubszeit – und wer im Urlaub reichlich Sonne und Strand möchte, der ist unter anderem an der Amalfiküste genau richtig. Auch Promis wie Heidi Klum, Beyoncé und Jay Z entspannen hier gelegentlich. Aber vermutlich nicht im gleichen Hotel wie der Durchschnittsurlauber. Denn eine Nacht im „Monastero Santa Rosa Hotel & Spa“ kostet stolze 1.672 Euro. Schon Jacky Kennedy hat in dem ehemaligen Kloster, das direkt am Meer liegt, zu Mittag gegessen. Prince Albert und Prinzessin Charlene von Monaco zählen ebenfalls zu den Gästen des 5-Sterne-Hauses. Eine Spritztour auf einem privaten Boot von der Insel Capri entlang der Amalfiküste kann für 869 Euro gebucht werden. An der Westküste Italiens kann man auch mit kleinem Budget urlauben...

    Quelle: Tripadvisor

    (Foto: Imago)
    Promis an der Amalfiküste
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    Heidi Klum wird hier vermutlich nicht zu Gast sein, dennoch können Urlauber mit kleinen Budget in Hotels ab knapp 130 Euro übernachten. Eine abendliche Bootstour bei Sonnenuntergang von Positano oder Amalfi aus, bei der Reisende unterwegs schwimmen und schnorcheln können, gibt es schon ab 30 Euro.

    (Foto: AP)
    Côte d'Azur
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    Die französische Mittelmeerküste ist der Innbegriff des Jet-Set-Lebens. Ob Saint Tropez, Nizza oder Monaco – die Stars lieben diese Orte. Neben Luxusherbergen und Jachthäfen gibt es auch tolle Aussichten – und das kostet: eine Nacht in einem der Top-Hotels wie dem „Hotel La Residence de la Pinede“ kostet 905 Euro. Audrey Hepburn und Brigitte Bardot waren hier schon Gäste...

    (Foto: dpa)
    Promis an der Côte d'Azur
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    In diesem Jahr waren bereits die Models Lena Gercke (Foto) und Elle McPherson an der Côte d'Azur, um zu entspannen. Wer aber nicht so viel Geld wie die Prominenten ausgeben möchte, findet auch günstige Alternativen. Hotels gibt es ab 92 Euro die Nacht.

    (Foto: picture alliance)
    Hawaii
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    Das Surferparadies ist das Urlaubsdomizil für Stars. Das Luxusresort „Four Seasons Resort Lanai“ auf der Insel Lanai ist ein bekannter VIP-Hotspot, vor allem die Präsidenten-Suiten mit Privatstrand sind gefragt. Eine Nacht gibt es hier ab 886 Euro. Die Schauspieler Megan Fox und Brian Austin haben hier im Jahr 2010 geheiratet. Ein 90-minütiger privater Hubschrauberflug über West-Maui und Molokai kostet satte 2.192 Euro...

    (Foto: AP)
    Promis auf Hawaii
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    Britney Spears (Foto), Taylor Swift und Katie Perry verbringen gelegentlich ihren wohlverdienten Urlaub auf Hawaii. Für Nichtprominente gibt es Hotelzimmer ab 128 Euro die Nacht. Ein Hubschrauberrundflug ist hier zwar mit 45 Minuten kürzer, aber auch mit 201 Euro deutlich günstiger.

    (Foto: dpa)
    Ibiza
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    Die Baleareninsel Ibiza ist vor allem für ihre lauten Partys bekannt. DJs wie Paris Hilton legen hier regelmäßig auf und checken im „Hotel Mirdor de Dalt Vila“ ein. Das 5-Sterne-Hotel ist ein ehemaliges Stadthaus aus dem Jahr 1904 und von der historischen Stadtmauer umgeben. Eine Übernachtung gibt es ab 626 Euro. Wer noch 1.200 Euro übrig hat, kann sich eine private Luxus-Segeltour gönnen...

    (Foto: dpa)

    Die Aktien von Thomas Cook stiegen in der Spitze um knapp zehn Prozent auf 65,8 Pence. Börsianern zufolge waren Anleger erleichtert, dass der Traditionskonzern seine Prognosen nicht noch stärker gesenkt habe und weiterhin für 2016 eine Dividende zahlen wolle.

    • rtr
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