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Tourismusbranche Thomas Cook und Club Med rücken zusammen

Der britische Konzern Thomas Cook und der französische Ferienanlagen-Betreiber Club Med unterzeichnen einen Kooperationsvertrag für die nächsten drei Jahre. Auch ein Chinese ist mit an Bord.
21.07.2015 - 14:27 Uhr Kommentieren
Der Reisekonzern Thomas Cook will auf europäischer Ebene mit dem Ferienanlagen-Betreiber Club Med kooperieren. Quelle: Reuters
Thomas Cook

Der Reisekonzern Thomas Cook will auf europäischer Ebene mit dem Ferienanlagen-Betreiber Club Med kooperieren.

(Foto: Reuters)

London/Paris Der britische Reisekonzern Thomas Cook und der französische Ferienanlagen-Betreiber Club Méditerranée wollen in Europa enger zusammenarbeiten. Thomas-Cook-Chef Peter Fankhauser und Club-Med-Chef Henri Giscard d'Estaing schlossen am Dienstag einen Kooperationsvertrag – zunächst für drei Jahre.

In Frankreich ist der Reisekonzern bereits ein wichtiger Vertriebspartner von Club Med. Darauf aufbauend wollen beide Unternehmen bis 2018 das Umsatzvolumen im Thomas-Cook-Vertrieb auf 100 Millionen Euro pro Jahr steigern.

So reist der Weltbürger
ITB
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Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele Deutsche werden dieses Jahr die Koffer packen und in den Urlaub fahren – dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen. Zwar wollen die deutschen Reisenden 2014 etwa fünf Prozent weniger Geld für Reisen ausgeben, doch das geplante jährliche Urlaubsbudget der Deutschen liegt mit 6.095 Euro genauso wie das der Österreicher mit 5.405 Euro über dem europäischen (4.952 Euro) sowie globalen (4.489 Euro)Durchschnitt. Weltweit steigen die Ausgaben 2014 um drei Prozent.

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Easter Sunday weather at Lake Geneva
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Am meisten geben die Schweizer aus – schließlich zeigen sie wie hier am Genfer See vor der Kulisse der Schweizer Alpen als Genussmenschen gern Geschmack beim Ausspannen: Ihnen ist der Urlaub im Jahr 2014 laut der Befragung 8.468 Euro wert und somit fast doppelt so viel wie dem durchschnittlichen Weltbürger. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Analyse des Reiseportals Trip Advisor, die sowohl aus Befragungen über die eigene Website und als auch aus den Ergebnissen einer Befragung von 2.285 Reisenden durch das Meinungsforschungsinstitut Ipsos im Auftrag von Trip Advisor zusammengestellt wurde. Weltweit wurden 50.637 Reisende und 10.370 Hoteliers zu Reisetrends und -ausgaben befragt, aus Deutschland waren es 1.265 Reisende und 240 Unternehmen.

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Literatur im Urlaub
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Im eigenen Land ist es doch am schönsten: Die Deutschen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen. 81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase hier bleiben und das angenehme Wetter genießen. Das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Weltweit sehen 90 Prozent ihr eigenes Land als lohnendes Reiseziel an.

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Messe Erfurt
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Nichtsdestotrotz zieht es 97 Prozent der Befragten auch in die Ferne. Europa ist die Top-Destination, weltweit gesehen gaben 46 Prozent der Teilnehmer an, dass sie den Kontinent sehr gern bereisen, womit die Region vor Asien mit Nennungen durch 39 Prozent der Befragten und Nordamerika mit Zustimmung bei 32 Prozent liegt. Italien war in den letzten Monaten das beliebteste Ziel der deutschen Reisenden. Wenn das Budget es zulässt, geht es weiter weg: Die Traumziele sind nämlich Australien, Neuseeland und die Karibik.

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Kamel, Jeep oder die eigenen Füße: Reisen durch die Sahara
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Als wahrer Melting Pot erweist sich laut Trip Advisor Marokko, dort gaben 87 Prozent der befragten Hoteliers an, hauptsächlich mit internationalen Reisenden zu tun zu haben. Ein Anziehungspunkt dürften die Erlebnisse in einzigartiger Naturkulisse sein, die das Land verspricht. Ein Ergebnis zu Vorlieben verschiedener Reise-Gruppen überrascht angesichts der klischeehaften Wahrnehmung, dass asiatische Reisende den Tourismus weltweit beflügeln und am liebsten die Welt bereisen: Die Chinesen wählen als einzige Befragtengruppe ihre eigene Nation unter die beliebtesten Urlaubsziele.

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Urlaub am Strand
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Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit: Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden. In Europa entscheiden sich 40 Prozent für das kühle Nass. Die Reisenden weltweit verbringen weniger Zeit am Strand, nur 36 Prozent.

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Wahrzeichen europäischer Städte
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37 Prozent der Deutschen planen eher Städtereisen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten in den Metropolen weltweit. Im Vergleich bevorzugen die Europäer mehr Bildungs- und Kulturreisen als die Urlauber im globalen Durchschnitt. 38 Prozent der europäischen Reisenden wollen sich im Urlaub weiterbilden, weltweit sind es nur 28 Prozent. Die Kultur des Reiseziels wollen 35 Prozent der Europäer kennenlernen, weltweit gaben das unter den Befragten nur 32 Prozent als Ziel an.

(Foto: dpa)

Die Vereinbarung bezieht sich auf alle europäischen Märkte, in denen beide Unternehmen aktiv sind. Die gemeinsamen Marketing-Initiativen umfassen unter anderem einen eigenen Club-Med-Bereich in den Reisebüros von Thomas Cook sowie auf der Website. Zudem wollen die Partner Möglichkeiten einer stärkeren Kooperation bei Flügen ausloten. Der chinesische Mischkonzern Fosun International, der Club Med übernommen hatte, ist ebenfalls an Thomas Cook beteiligt.

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