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Uber-Chef Travis Kalanick Verwaltungsrat spricht über Beurlaubung

Schon lang steht der Chef des Fahrdienstes wegen der rabiaten Firmenkultur unter Druck. Jüngste Vorwürfe über Sexismus und möglichem Technologie-Klau lassen nun offenbar den Aufsichtsrat über Kalanicks Zukunft beraten.
11.06.2017 - 15:13 Uhr Kommentieren
Der Aufsichtsrat wird laut
Uber-Chef Kalanick

Der Aufsichtsrat wird laut "Wall Street Journal" über seine Zukunft beraten.

(Foto: Reuters)

San Francisco Der Verwaltungsrat von Uber will laut einem Medienbericht über eine Beurlaubung von Uber-Chef Travis Kalanick beraten. Außerdem wollten die sieben Verwaltungsräte über Empfehlungen aus dem Ermittlungsbericht zu Vorwürfen von Sexismus und Diskriminierung bei dem Fahrdienst-Vermittler sprechen, schrieb das „Wall Street Journal“ am Sonntag. Der Verwaltungsrat wolle sich am Sonntagmorgen kalifornischer Zeit in der Nähe von Los Angeles versammeln, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Uber und Kalanick gerieten in den vergangenen Wochen immer stärker unter Druck. Das wegen seiner aggressiven Firmenkultur und Wachstumsstrategie musste eine tiefgreifende Untersuchung einleiten, nachdem eine ehemalige Software-Entwicklerin von sexuellen Belästigungen und Diskriminierung berichtete. Die Ermittlungen wurden vom ehemaligen Justizminister Eric Holder geleitet, der heute bei einer Anwaltskanzlei arbeitet. In einem ersten Schritt waren rund 20 Mitarbeiter entlassen worden.

Außerdem wirft etwa die Google-Schwesterfirma Waymo Uber in einer Klage vor, bei ihr gestohlene Roboterwagen-Technologie zu nutzen. Der Chef des Roboterwagenprogramms, Anthony Levandowski, der früher bei Google gearbeitet hatte, wurde entlassen. Mitgründer und Chef Kalanick musste sich zudem rechtfertigen, nachdem ein Video veröffentlicht worden war, in dem er hitzig mit einem Uber-Fahrer diskutierte. Kalanick versprach danach, künftig erwachsener agieren zu wollen und in den vergangenen Monaten wurde nach einer starken Nummer zwei für ihn gesucht.

Kalanick durchlebt gerade zudem eine persönliche Tragödie: Seine Mutter starb vor wenigen Wochen bei einem Bootsunfall, sein Vater wurde dabei schwer verletzt. Das Treffen des Aufsichtsrates sei in der Nähe von Los Angeles statt am Firmensitz in San Francisco angesetzt worden, weil Kalanick dort Zeit mit seinem Vater verbringe, schrieb das „Wall Street Journal“.

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    Dem Uber-Verwaltungsrat gehört neben Kalanick der zweite Mitgründer Garrett Kamp, der frühe Uber-Chef Ryan Graves, die Medienunternehmerin Arianna Huffington, der Internet-Investor Bill Gurley, der Milliardär David Bonderman sowie ein Vertreter der staatlichen Investitionsfirma Saudi-Arabiens vor.

    • dpa
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