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Umsatzeinbrüche Coronakrise trifft Trumps Unternehmen – und bringt die Deutsche Bank in ein Dilemma

Auch die Unternehmen des US-Präsidenten leiden unter der Coronakrise. Die Trump-Organisation prüft nun Schritte – auch mit seinem größten Gläubiger: der Deutschen Bank.
03.04.2020 - 00:25 Uhr Kommentieren
Trumps Hotel in Washington nimmt zwar noch Gäste auf, die Restaurants hat das Unternehmen jedoch zugemacht. Quelle: AP
Trump International Hotel

Trumps Hotel in Washington nimmt zwar noch Gäste auf, die Restaurants hat das Unternehmen jedoch zugemacht.

(Foto: AP)

New York Die Coronakrise trifft auch die Trump-Organisation, das Familienunternehmen von US-Präsident Donald Trump, zu dem eine Reihe von Luxushotels und Golfclubs gehören. Derzeit würden mit der Deutschen Bank erste, informelle Gespräche über eine mögliche Aufschiebung von Kreditzahlungen und anderen Verpflichtungen geführt, heißt es in Finanzkreisen.

Auch bei dem Bezirk in Florida, auf dem ein nun geschlossener Golfplatz steht, soll sich das Unternehmen erkundigt haben, ob die Pachtzahlungen in Höhe von mehreren Zehntausend Dollar wie geplant gezahlt werden müssen. Darüber hatte zuerst die „New York Times“ berichtet.

Die Deutsche Bank ist Trumps größter Gläubiger und hat ihm und seinen Unternehmen seit 1998 rund zwei Milliarden Dollar an Krediten gewährt. Anfang 2017, als Trump ins Weiße Haus einzog, standen noch Kredite in Höhe von rund 350 Millionen Dollar aus, unter anderem für den Kauf und die Renovierung des Doral Golf Resorts in der Nähe von Miami und dem Hotel in Washington, direkt neben dem Weißen Haus.

Wie viele andere Unternehmen leidet auch die Trump-Organisation, die derzeit von Trumps Sohn Eric geführt wird, unter dem wirtschaftlichen Stillstand im Land. Das Unternehmen hat sein Hotel in Las Vegas geschlossen, Mitarbeiter entlassen und Restaurants in den Hotels in New York und Washington, die noch Gäste aufnehmen, zugemacht.

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    Die Golfclubs in Florida und New Jersey sind geschlossen. Auch der Mar-a-Lago-Club in Florida, den Trump als sein „Winter White House“ bezeichnet, musste schließen. „In diesen Tagen arbeiten alle zusammen“, sagte Eric Trump der „New York Times“. „Mieter arbeiten mit ihren Vermietern, die Vermieter arbeiten mit ihren Banken zusammen. Die gesamte Welt arbeitet zusammen, um gegen diese Pandemie zu kämpfen.“

    Schwierige Position für Deutsche Bank

    Die Deutsche Bank lehnte eine Stellungnahme zu dem Sachverhalt ab. Das Frankfurter Institut sieht sich in einem Dilemma. Es will nicht den Anschein erwecken, der Firma des US-Präsidenten besondere Konditionen einzuräumen.

    Gleichzeitig ist Trump dafür bekannt, sich bei Unternehmen zu rächen, die ihn verärgern. Auch das will die krisengeschüttelte Bank vermeiden, die nach der Finanzkrise in eine ganze Reihe von Skandalen verwickelt war. Eine Untersuchung des US-Justizministeriums wurde Medienberichten zufolge auf Eis gelegt.

    Anders als viele andere Unternehmen haben die Firmen von Trump und anderen Politikern keinen Zugang zu Geldern aus dem 2,2 Billionen Dollar schweren Hilfspaket, das vergangene Woche verabschiedet wurde.

    Mehr: Amerikas Offenbarungseid – Corona und die Systemfehler der USA.

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