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Urlaubsveranstalter Ägypter greift nach alleiniger Kontrolle über FTI Touristik

Samih Sawiris könnte bald über eine Mehrheitsbeteiligung am Touristikkonzern verfügen: Das Bundeskartellamt prüft derzeit einen entsprechenden Antrag.
06.04.2020 - 11:53 Uhr Kommentieren
Ägyptischer Milliardär Samih Sawiris greift nach Mehrheit von FTI Touristik Quelle: Reuters
Samih Sawiris

Der Unternehmer hält derzeit ein Drittel an dem Touristikunternehmen.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Durch die Rettungsbemühungen um Europas drittgrößten Urlaubskonzern FTI Touristik könnte sich nun bei dem Münchener Reiseveranstalter ein Eigentümerwechsel vollziehen. Das Rettungspaket, an dem sich der Bund, das Land Bayern und die Hausbank Unicredit beteiligen, sieht nämlich gleichzeitig ein finanzielles Engagement der Gesellschafter vor.

Bislang gehört das Unternehmen zu etwa zwei Dritteln der Familie des Gründers Dietmar Gunz. Das weitere Drittel liegt bei dem ägyptischen Milliardär Samih Sawiris.

Dessen Luxemburger Zwischenfirma SOSTNT hat nun beim Bundeskartellamt, wie auf dessen Internetseite vermerkt, am 31. März einen Prüfantrag gestellt. Dabei geht es um eine Mehrheitsbeteiligung und die alleinige Kontrolle des Ägypters über FTI.

Eine Sprecherin von FTI wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern, mit welchen Beträgen sich die jeweiligen Gesellschafter des Reiseunternehmens, das im vergangenen Geschäftsjahr 4,2 Milliarden Euro umsetzte, an der Rettungsaktion beteiligen.

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    Die Münchener Firma, die zuletzt lediglich zehn Prozent Eigenkapital besaß, gilt seit langem als relativ ertragsschwach. Zuletzt hatte sie angekündigt, dass der Staatsfonds von Abu Dhabi dem Betrieb 100 Millionen Euro zur Verfügung stellen wollte. Das Geld aber floss bis heute nicht.

    Sollte Sawiris die Übernahme der Kontrolle gelingen, dürfte sich im Unternehmen selbst wenig ändern. Die Familie Gunz pflegt seit langem ein freundschaftliches Verhältnis mit dem Ägypter, der in Berlin studiert hat und fließend Deutsch spricht.

    Der koptische Christ entstammt einer der reichsten Familien des Landes, die ihren Besitz über die Orascom Holding miteinander verknüpft hat.

    Mehr: Zwangsgutschein statt Geld zurück: Reise- und Eventfirmen dürfen auf Liquidität hoffen.

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