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Wechsel zum FC Chelsea Borussia Dortmund kassiert 64 Millionen Euro für Christian Pulisic

Der US-Nationalspieler wechselt in der kommenden Saison zum FC Chelsea. Bei den Anlegern kommt der millionenschwere Transfer gut an.
Update: 02.01.2019 - 12:25 Uhr Kommentieren
Der Angreifer wird bis zum Saisonende an den BVB ausgeliehen. Quelle: dpa
Christian Pulisic

Der Angreifer wird bis zum Saisonende an den BVB ausgeliehen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund (BVB) trennt sich von seinem Mittelfeldspieler Christian Pulisic. Der 20-Jährige wechselt in der kommenden Saison für 64 Millionen Euro zum englischen Premier-League-Club FC Chelsea, wie der BVB am Mittwoch mitteilte. Der Transfer erfolge mit sofortiger Wirkung. Pulisic werde aber bis zum Saisonende an den BVB ausgeliehen. Eine Leihgebühr gebe es nicht.

„Es war immer Christians großer Traum, in der Premier League zu spielen. Das hat sicher auch mit seiner amerikanischen Herkunft zu tun, und infolgedessen war es uns nicht möglich, seinen Vertrag zu verlängern“, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Bei den Anlegern kam die Aussicht auf den Transfererlös für den jungen Spieler gut an: Die Aktie stieg gegen den Trend um rund ein Prozent auf 8,06 Euro.

Der beim BVB ausgebildeten Pulisic ist damit nach dem ehemaligen Dortmunder Ousmane Dembélé (FC Barcelona/105 Millionen Euro), dem früheren Wolfsburger Kevin De Bruyne (Manchester City/75 Millionen Euro) und dem einstigen Leipziger Naby Keita (FC Liverpool/70 Millionen Euro) der viertteuerste Profi, der aus der Bundesliga ins Ausland wechselt.

Der Sportdirektor hegt keine Bedenken, dass es Pulisic in der Rückrunde an Motivation mangeln könnte: „Christian Pulisic ist ein charakterlich einwandfreier Spieler. Ich bin sicher, dass er in den kommenden Monaten alles dafür tun wird, um seine große Qualität ins Team einzubringen und mit seinen Mannschaftskollegen Borussia Dortmunds sportliche Ziele zu erreichen.“

Mit dem Verkauf von Pulisic verliert der Revierclub erneut ein vielversprechendes Talent. Allerdings hatte der Außenstürmer seinen Stammplatz zuletzt an den erst 18 Jahre alten Jadon Sancho verloren.

Gleichwohl empfindet Pulisic Dankbarkeit: „Ich wäre nicht dort, wo ich heute bin ohne den BVB und sein Vertrauen in junge Spieler und ihnen eine Chance zu geben, sich auf so hohem Niveau wie dem der Bundesliga und auch der Champions League zu beweisen“, kommentierte er. „Viele, viele unvergessliche Momente stechen aus all der Zeit heraus. Sie alle schon vor meinem gerade mal 20. Geburtstag erlebt zu haben, fühlt sich teilweise noch immer wie ein Traum an.“

Dem Vernehmen nach hat beim BVB die Suche nach einem Ersatz für Pulisic längst begonnen. Angeblich soll Thorgan Hazard die Lücke schließen. Der 25 Jahre alte Belgier steht bis 2020 beim Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach unter Vertrag. Für BVB-Coach Lucien Favre ist Hazard kein Unbekannter: Beim Wechsel des Außenstürmers 2014 auf Leihbasis nach Mönchengladbach war der Schweizer sein Trainer.

  • rtr
  • dpa
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