Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Der Werber-Rat Der lange Abschied von der E-Mail

Die alte E-Mail ist auf einer Entwicklungsstufe mit Urmel aus dem Eis. Inzwischen hat sie stattliche Konkurrenz bekommen. Doch kein Entwicklungssprung ist ohne Zweifel – sind doch viele mit dem Programm groß geworden.
1 Kommentar
Viele sind mit mit ihm groß geworden. Quelle: dpa
Das gute alte Mailprogramm

Viele sind mit mit ihm groß geworden.

(Foto: dpa)

Ich entspanne beim Rasenmähen, schreibe Briefe mit meinem Lieblingsfüller und erfreue mich an altem Bordeaux. Trotzdem macht der Fortschritt auch vor meiner kleinen Schreibstube unter der Treppe nicht halt, das Lernen hört nie auf, die Zeit rennt.

So wie neulich, als ein von meinem Vorstandskollegen Michael Trautmann eingeladener Gast unserem Partnerkreis zeigte, warum die gute alte E-Mail auf gleicher Entwicklungsstufe ist wie Urmel aus dem Eis. Der Wunderknabe erklärte uns, wie er seine Firma führt, ohne jeden zweiten Tag auf einem anderen Flughafen zu verbringen.

Die Geheimwaffe heißt Google Apps und die einstündige Klausur versetzte uns in einen euphorischen Ausnahmezustand. Sofortiger Zugriff auf alle jemals verfassten Dokumente! Maximale Datensicherheit! Keine Serverprobleme! Gleichzeitiges Bearbeiten von Dokumenten an unterschiedlichen Standorten!

Dann das „Hangout“: mit einem Klick mit allen Kollegen live sprechen können, während der Konferenz einfach die Endgeräte wechseln – ohne umständlichen Programmwechsel. Nie zuvor gesehene Geschwindigkeit in Kombination mit einzigartigen Möglichkeiten: Wir waren völlig begeistert.

Armin Jochum ist Vorstand Kreation und Co-Gründer der Agentur Thjnk.

Armin Jochum ist Vorstand Kreation und Co-Gründer der Agentur Thjnk.

Der Tag der Umstellung nahte, Unruhe machte sich breit. „Muss das wirklich sein?“ Kein Entwicklungssprung ohne Zweifel. Schließlich hat uns das gute alte Mailprogramm die letzten 20 Jahre begleitet, viele sind damit groß geworden.

Inzwischen wächst jenseits des vertrauten E-Mailpostfachs stattliche Konkurrenz. Dienste wie „Slack“ und „Verse“ bringen sich für den nächsten großen Evolutionssprung in Sachen interner Kommunikation in Stellung. Neue Zeiten erfordern neue Möglichkeiten, überall arbeiten zu können, ohne auf Vertrautes verzichten zu müssen.

Apropos: Ich muss jetzt Schluss machen, ich habe ein Hangout mit meinem Rasenmäher, ganz in echt.

Der Autor:

Armin Jochum ist Vorstand Kreation und Co-Gründer der Agentur Thjnk. Er ist einer von sechs Kolumnisten, die an dieser Stelle im täglichen Wechsel über Kommunikation schreiben.

Startseite

1 Kommentar zu "Der Werber-Rat: Der lange Abschied von der E-Mail"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wie kann ein Mensch gesunden Verstandes in Zeiten der von unseren Machthabern tolerierten US-Spionage nur daruf kommen, seine Daten US-Firmen anzuvertrauen???

Serviceangebote