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Der Werber-Rat GIF me, GIF me, GIF me

Sie sind klein und stehen meist in einer Ecke eines Bahnhofs: Fotoautomaten erleben zurzeit ein Revival – angepasst an das digitale Zeitalter in Form einer Forkbox. Mit den GIF-Bildern ergeben sich viele Möglichkeiten.
29.09.2015 - 10:36 Uhr
Die Fotoautomaten sind wieder in Mode – diesmal auch in Form eines GIF-Automaten. Statt Passbilder, die man ausdruckt, werden die GIFs im Web angelegt. Quelle: Picture Alliance
Fotoautomaten

Die Fotoautomaten sind wieder in Mode – diesmal auch in Form eines GIF-Automaten. Statt Passbilder, die man ausdruckt, werden die GIFs im Web angelegt.

(Foto: Picture Alliance)

Wann waren Sie das letzte Mal in einem Fotoautomaten? Das sind diese Passbildboxen, die früher meist in der zugigen Ecke eines Bahnhofs standen. Jene Fotofixe, die für mich einen der wohl schönsten und fast schon sentimentalsten Orte visueller Kommunikation darstellen, erleben zurzeit ein Revival. Fotokabinen findet man heute immer häufiger an den Hotspots der Szeneviertel.

Etwa in München. Wie mir berichtet wurde, stürmt das feierwütige Wiesn-Volk die Fotofixe rund um die Theresienwiese. Und vergangene Woche in Hamburg beim Reeperbahn-Festival gehörte zwingend der Zwischenstopp in der Fotokabine dazu, bevor man zum nächsten Klubkonzert weitergezogen ist.

Franziska von Lewinski ist Vorstand der Agentur Fischer-Appelt.
Franziska von Lewinski

Franziska von Lewinski ist Vorstand der Agentur Fischer-Appelt.

Die Boxen sind deshalb so erfolgreich, weil sie den „Selfie-Wahn“ bedienen. Dass Feiern den Drang zur Selbstdokumentation steigert, kann jeder von uns an der Selfie-Dichte im eigenen Social-Media-Stream erkennen. Und sie oder er ist mit großer Wahrscheinlichkeit mit eigenen Selfies nicht unbeteiligt daran. Nur: War es bislang witzig und lässig, mit Freunden am Rande einer der Amüsiermeilen lustige Papier-Bilder oder statische Handy-Fotos von sich zu machen, kommt nun das bewegte Selfie ins Spiel. Deshalb haben wir kürzlich die „Forkbox“ entwickelt.

Das ist ein Fotoautomat, der in Echtzeit Drei-Sekunden-Videos in GIFs, animierte Bilder, konvertiert und ins Web ausspuckt. So werden die Nostalgie statischer Motive und unperfekte Wackeloptik mit digitaler Bewegtbilddynamik verbunden. Ein Riesenspaß - und zum ersten Mal im Einsatz vergangene Woche auf der Reeperbahn.

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    Die Popularitätswelle der bewegten Selbstbilder kann auch Businessmodelle und Kampagnen befeuern. Denn GIF-Selfies sind aufmerksamkeitsstark, individuell und haben ein enormes virales Potenzial. Unzählige Möglichkeiten ergeben sich: Video-GIFs in Echtzeit vom Point-of-Sale, von Premieren oder Messen direkt ins Social Web.

    Die Autorin: Franziska von Lewinski ist Vorstand der Agentur Fischer-Appelt. Sie ist eine von sechs Kolumnisten, die an dieser Stelle im täglichen Wechsel über Kommunikation schreiben.

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