Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Der Werber-Rat Nicht Bange machen lassen

Auf der IAA ist am Schlagwort „Smartphones auf Rädern“ abzulesen, wie die Digitalisierung die Autobranche durchschüttelt. Bange braucht sich die Branche nicht machen, denn Daten ersetzen nicht die Produktionsmittel.
23.09.2015 - 21:17 Uhr
“Smartphones auf Rädern“ - das ist mittlerweile ein gängiger Begriff auf der IAA. Quelle: ap
Digtialisierung auf der IAA

“Smartphones auf Rädern“ - das ist mittlerweile ein gängiger Begriff auf der IAA.

(Foto: ap)

Auf der Autoshow IAA war an dem oft bemühten Schlagwort von den „Smartphones auf Rädern“ abzulesen, wie die Digitalisierung die Vorzeigebranche durchschüttelt. Es geht wohl in so manchem Meeting das Schreckgespenst vom digitalen US-Monopolisten um, der die Schnittstelle Mensch-Auto mit all ihren wertvollen Daten einfach kapert. Und damit die Autobauer zu Blechverarbeitern mit begrenzter Kundenloyalität und Margenaussicht degradiert.

Angesichts der Geschäftsmodelle von Uber - der weltgrößten Taxifirma, die kein einziges Taxi besitzt -, Alibaba - dem wertvollsten Händler weltweit, ohne eigenen Warenbestand - oder Airbnb - dem größten Anbieter von Übernachtungsmöglichkeiten, ohne eigene Zimmer - ist es verständlich, dass selbst erfolgreiche Autobauer den Handlungsdruck der digitalen Disruption verspüren.

Torben Bo Hansen ist Mitinhaber der Agentur Philipp und Keuntje.
Der Autor

Torben Bo Hansen ist Mitinhaber der Agentur Philipp und Keuntje.

Man darf sich aber nicht Bange machen lassen. Zahlreiche Branchen haben zwar die digitale Transformation noch vor sich, doch viele von ihnen wären - selbst für die aggressivsten IT-Start-ups - nicht so ohne weiteres zu entern: Daten ersetzen allein noch nicht Produktionsmittel und Wissen, Logistik und physische Dienste.

Unternehmen der vermeintlichen Old Economy wie Thyssen-Krupp, das kürzlich das Prinzip der Magnetschwebebahn auf ein revolutionäres Fahrstuhlkonzept übertragen hat, bieten dem Silicon Valley die Stirn und nutzen mit digital aufgemotzten Produkten ihre Chance. Andere, wie der Bahnbetreiber Union Pacific, tun dies mit digital optimierten Prozessen: Mit hohen IT-Investitionen werden die Transportkapazitäten weiter ausgereizt, ohne dafür mehr in Lokomotiven oder Schienennetz zu investieren, was noch deutlich teurer wäre. Auch wenn das erste Handy vor 32 Jahren Rollschuhformat hatte: Bis Smartphones Räder bekommen, haben Sie Ihr Business sicher längst digitalisiert.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Der Autor ist einer von sechs Kolumnisten, die an dieser Stelle im täglichen Wechsel über Kommunikation schreiben. Torben Bo Hansen ist Mitinhaber der Agentur Philipp und Keuntje.

    Startseite
    Mehr zu: Der Werber-Rat - Nicht Bange machen lassen
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%