Der Werber-Rat Wenn alle an einem Strang ziehen

Bei der Kampagne „Jeder hat das Recht auf Menschenrecht“ engagieren sich Prominente und Bürger gemeinsam gegen den Fremdenhass. Das ist gut so, denn es braucht das Kollektiv, um in der Gesellschaft etwas zu verändern.
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Viele Menschen, wie hier in Sachsen, setzen sich für Flüchtlinge und gegen Fremdenhass ein. Quelle: dpa
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Viele Menschen, wie hier in Sachsen, setzen sich für Flüchtlinge und gegen Fremdenhass ein.

(Foto: dpa)

Vor vier Wochen habe ich mich an dieser Stelle zur Asyldebatte geäußert. Aus der Abstraktheit ist in den letzten Wochen tagtägliche Realität geworden. Es ist eine kollektive Bereitschaft entstanden, in dieser Debatte klare Haltung zu zeigen.

Nach den rechtsextremen Krawallen in Heidenau, vermehrtem Hass über Social Media sowie der Flüchtlingstragödie in Österreich haben sich immer mehr Einzelpersonen zu Wort gemeldet. So rechnen mit Joko und Klaas zwei Entertainer mit Usern ab, die sich über die sozialen Medien rassistisch äußern. Die Botschaft: „Ihr seid nicht die Mehrheit, sondern die Dummheit!“ Es sind jedoch nicht nur mediale Ikonen, die etwas bewirken.

Den größten gesellschaftlichen Impact hat aktuell nämlich eins: die Gemeinschaft!

Raphael Brinkert ist Mitinhaber der Agentur Jung von Matt/Sports.

Raphael Brinkert ist Mitinhaber der Agentur Jung von Matt/Sports.

Mit der Mitmachkampagne „Jeder hat das Recht auf Menschenrecht“ setzen auch Deutschlands führende Agenturen – unter dem Dach des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen GWA – gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund und Prominenten ein Zeichen.

Egal ob Bundesligaprofi, Popstar, Bestsellerautor, Moderator oder Student, Bäcker oder Taxifahrer. Jeder kann seinen Beitrag leisten: durch Aktionen, durch Geld- und Zeitspenden, durch Freischaltungen in den Medien oder einfach mit einem Foto, das man mit einem Artikel der Menschenrechte im Social Web veröffentlicht. Das Kollektiv errichtet so gemeinsam einen nationalen Leuchtturm.

Bemerkenswert ist, dass auch im Alltag konkurrierende Kommunikationsagenturen an einem Strang ziehen. Eigene Interessen werden einer gemeinsamen Initiative untergeordnet und mit konkreten Hilfsangeboten untermauert. Dieser Kollektivgedanke, der mittlerweile Akteure aus Wirtschaft, Sport, Kultur und Politik vereint, ist ein Schritt, um Lösungen in der Flüchtlingsproblematik zu entwickeln.

Der Autor:
Raphael Brinkert ist Mitinhaber der Agentur Jung von Matt/Sports.

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