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Der Werber-Rat Wenn Spieler in Firmen investieren

Das vorzeitige Karriereende von Fußballprofi Marcell Jansen kam überraschend – sein Plan B nach dem Fußball gleicht sich aber mit dem vieler Kollegen. Und doch fehlt in vielen Fällen die Identifikation mit dem neuen Job.
10.07.2015 - 19:34 Uhr Kommentieren
Als Profi kickte Marcell Jansen für Borussia Mönchengladbach, Bayern München und den Hamburger SV. Nach 242 Spielen in der Bundesliga ist nun Schluss. Quelle: AFP
Karriereende

Als Profi kickte Marcell Jansen für Borussia Mönchengladbach, Bayern München und den Hamburger SV. Nach 242 Spielen in der Bundesliga ist nun Schluss.

(Foto: AFP)

Dass Personen bereits mit 29 Jahren aus ihrem aktuellen Tätigkeitsfeld aussteigen, um ihre Träume und Ideen von einem eigenen Start-up zu verwirklichen, kommt nicht selten vor. Dass diese Person ein etablierter Bundesligaprofi ist, sorgt für einige Furore – wie man beim verkündeten Karriereende von Marcell Jansen vor wenigen Tagen feststellen konnten.

Der frühe Zeitpunkt seines Ausstiegs aus dem Sport überrascht – sein Einstieg in die Gründerszene nicht.

In den vergangenen Monaten häuften sich die Meldungen, dass aktuelle oder ehemalige Profispieler in Unternehmen investieren. Gerald Asamoah gab sein Geld bereits im Sommer 2014 in die App Bside-Me, Robert Lewandowski in Internet-Start-ups, Philipp Lahm will gar mit Bogner eine komplette Modefirma kaufen und Simon Rolfes macht sich im Karrieremanagement selbstständig.

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    Die Antwort: Statt in Immobilien-Hotspots wird heute in Unternehmensanteile investiert. Die Karriere nach der Karriere hat häufig nur begrenzte Pfade. In Vereinen und Verbänden kommen einige, als Experte in den Medien nur wenige unter. Der Weg, sein Geld in Häusern zu vervielfachen, hat sich oft genug als falsch erwiesen.

    Raphael Brinkert ist Mitinhaber der Agentur Jung von Matt/Sports.

    Raphael Brinkert ist Mitinhaber der Agentur Jung von Matt/Sports.

    Der neue Trend, als Investor oder Werbebotschafter auf Firmen zu setzen, erscheint allerdings in vielen Fällen willkürlich. Denn dieses Modell funktioniert nur, wenn Athlet und Unternehmen wirklich zusammenpassen. Es braucht entweder inhaltliche Kompetenz des Akteurs oder absolute Glaubwürdigkeit in der Außendarstellung.

    Wer indes nur auf die Bekanntheit von ehemaligen Fußballspielern setzt, gewinnt nichts hinzu. Es ist mehr notwendig, als nur ein Gesicht und signierte Trikots bereitzustellen. Es geht um gemeinsame Werte und Überzeugungen. Ansonsten folgt das baldige Karriereende nach dem Karriereende.

    Der Autor: Raphael Brinkert ist Mitinhaber der Agentur Jung von Matt/Sports.

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