Wettanbieter GVC will sich Bwin unter den Nagel reißen

Die Glücksspielfirma GVC will sich für über eine Milliarde Euro Bwin Party einverleiben. 110 Pence pro Aktie bietet GVC dem größeren Rivalen. Bwin hat ein Problem beim Online-Poker.
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Bwin steht bei GVC auf der Einkaufsliste. Quelle: dpa
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Bwin steht bei GVC auf der Einkaufsliste.

(Foto: dpa)

BangaloreDie Online-Glücksspielfirma GVC will den größeren Rivalen Bwin Party für umgerechnet knapp 1,3 Milliarden Euro kaufen. GVC biete 110 Pence je Aktie, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dies entspricht einem Aufschlag von elf Prozent auf den Londoner Schlusskurs von Bwin Party vom Mittwoch.

Am Donnerstag legte das Papier rund zwei Prozent auf etwa 101 Pence zu. Die „Financial Times“ hatte zuerst von der Offerte berichtet.

Bwin Party bietet Online-Casinos, Online-Pokerspiele und Sportwetten an und hatte sich im vergangenen Jahr selbst zum Verkauf gestellt. Das Unternehmen war 2011 durch den Zusammenschluss von bwin und PartyGaming entstanden. Bwin Party machen schrumpfende Online-Poker-Geschäfte in Europa zu schaffen. Dieses Jahr will das Unternehmen mindestens 15 Millionen Euro einsparen.

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