Xiaozhu Airbnb kooperiert mit chinesischem Rivalen

Airbnb hat China zum Schlüsselmarkt erklärt und will sein Geschäft dort massiv ausbauen. Nun verhandelt der Wohnungsvermittler mit seinem chinesischen Rivalen Xiaozhu über eine Zusammenarbeit.
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Der asiatische Markt ist für Geschäftsführer Brian Chesky sehr wichtig. Quelle: Reuters
Airbnb in China

Der asiatische Markt ist für Geschäftsführer Brian Chesky sehr wichtig.

(Foto: Reuters)

ShanghaiDer Privatwohnungsvermittler Airbnb erwägt eine Kooperation mit dem chinesischen Rivalen Xiaozhu. Verhandelt werde derzeit über eine Zusammenarbeit in Auslandsmärkten wie Japan und Südkorea, sagte Xiaozhu-Chef Chen Chi der Zeitung China Daily am Mittwoch. Voraussichtlich werde die Partnerschaft aber auch für China gelten.

Im Gegensatz zum Fahrdienstsektor, wo sich der chinesische Anbieter Didi und der US-Fahrdienstvermittler Uber einen Konkurrenzkampf lieferten, sei Xiaozhu zu Kooperationen bereit, sagte Chen. Medienberichte, wonach Airbnb den chinesischen Rivalen übernehmen wolle, wies er zurück.

Wo der Städtetrip teurer oder billiger wurde
Platz 10: Köln
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Köln gehört zu den zehn Gewinnerstädten: Die Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16 steckten die Hoteliers in der rheinischen Domstadt besser weg als erwartet. Die Zimmerpreise stiegen 2016 um zwei Prozent auf durchschnittlich 104 Euro. Unerwartete Hilfe kam ausgerechnet aus der ungeliebte Nachbarstadt Düsseldorf. Deren Großmessen sorgten dafür, dass sich auch in Köln die Hotels füllten.

(Quelle: Hotelportal HRS)

Platz 9: Zürich
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Schon 2015 waren die Zimmerpreise in der Schweizer Bankenmetropole steil nach oben geschossen, weil sich der Franken gegenüber dem Euro stark verteuerte. 2016 setzten die Züricher Herbergsbetreiber noch einmal 2,4 Prozent oben drauf. Mit durchschnittlich 174 Euro pro Zimmer war die Stadt die teuerste Metropole Europas.

Platz 8: Madrid
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In Spaniens Hauptstadt macht sich der zarte Wirtschaftsaufschwung auch bei den Übernachtungspreisen bemerkbar. 2016 ging es um 3,2 Prozent nach oben – auf durchschnittlich 98 Euro.

Platz 7: Nürnberg
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Nach Düsseldorf galt Nürnberg 2016 zu den stärksten Preisgewinnern in der deutschen Hotellerie. Dank zahlreicher Messen verteuerten sich die Übernachtungen auf durchschnittliche 92 Euro, und damit um 4,5 Prozent.

Platz 6: Prag
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Mit durchschnittlichen Zimmerpreisen von 75 Euro ist der Touristenmagnet an der Moldau zwar immer noch ein Billiganbieter. 2016 aber ging es mit den Preisen immerhin um 5,6 Prozent nach oben.

Platz 5: Düsseldorf
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Das Preisplus von 6,3 Prozent machte Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt 2016 zum Spitzenreiter in Sachen Teuerung. Schuld waren vor allem die Großmessen „Drupa“ (Druck) und „K“ (Kunststoffindustrie), auf die Düsseldorf im Vorjahr verzichten musste. Im Schnitt kostete die Übernachtung 101 Euro.

Platz 4: Washington
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Mit durchschnittlich 206 Euro pro Nacht war die US-Hauptstadt zweitteuerste Stadt der Welt. Doch anders als beim Spitzenreiter New York ging es dort mit den Preisen weiter bergauf, und zwar um 6,3 Prozent. Fünf Prozentpunkte davon stammten allerdings aus der Dollaraufwertung gegenüber dem Euro.

Airbnb hat China zu einem Schlüsselmarkt für den Konzern erklärt und angekündigt, seine Geschäfte dort auszubauen. Weltweit bieten auf der Airbnb-Webseite nach Angaben des Konzerns Privatleute inzwischen rund drei Millionen Unterkünfte in 191 Ländern an, die für kurze und lange Zeit angemietet werden können, davon rund 80.000 in China. Airbnb berechnet den Anbietern bei jeder Buchung eine Gebühr.

  • rtr
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