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Zu wenig Gewinnwachstum SGS-Aktionäre müssen auf Diät

Der Inspektionskonzern SGS hat seinen Umsatz deutlich gesteigert. Doch beim Gewinn konnte der Dienstleister und Weltmarktführer nicht stark genug zulegen. Die Quittung dafür bekommen die Aktionäre.
17.01.2013 Update: 17.01.2013 - 11:09 Uhr Kommentieren
Chris Kirk, Vorstandsvorsitzender von SGS. Der Weltmarktführer kürzt die Dividende. Quelle: Reuters

Chris Kirk, Vorstandsvorsitzender von SGS. Der Weltmarktführer kürzt die Dividende.

(Foto: Reuters)

Zürich Der Schweizer Prüf- und Inspektionskonzern SGS kürzt nach einem enttäuschenden Ergebnis die Dividende. Die Aktionäre sollen für das abgelaufene Jahr 58 Franken je Aktie erhalten, teilte der Weltmarktführer am Donnerstag mit. Im Vorjahr waren es noch 65 Franken gewesen. Der Genfer Konzern setzte 2012 vor allem dank starker Nachfrage aus der Bergbau-, Erdöl- und Gasindustrie zwar deutlich mehr um.

Das Gewinnwachstum konnte damit jedoch nicht Schritt halten: Der Reingewinn nahm lediglich um 1,5 Prozent auf 556 Millionen Franken zu - weniger stark als von Analysten erwartet. Sie hatten im Schnitt 573 Millionen Franken prognostiziert. Die Straffung des Geschäfts vor allem in Europa verursachte Kosten von 47 Millionen Franken. Die Anleger reagierten verschnupft. Die SGS-Aktien fiel um 1,1 Prozent auf 2074 Franken und gehörte damit zu den größten Verlierern im europäischen Industrie- und Dienstleistungssektor.

Den Umsatz steigerte SGS im vergangenen Jahr um 16,3 Prozent auf 5,58 Milliarden Franken (4,51 Milliarden Euro). Als Wachstumsmotor erwies sich vor allem die ungebremste Nachfrage nach Rohstoffen und Nahrungsmitteln. Am stärksten wuchs die Sparte Bergbau mit einem Erlösanstieg von 28 Prozent.

Aber auch in der Erdöl- und Gasindustrie sowie bei den Getreideproduzenten waren die SGS-Dienstleitungen gefragt und sorgten für zweistellige Zuwächse. Zukäufe trugen 4,3 Prozent zum Konzernwachstum bei. SGS baut seine Stellung im stark fragmentierten Test- und Inspektionsmarkt kontinuierlich aus und hat in den vergangenen Jahren Dutzende, meist kleine Labors und Analysefirmen übernommen.

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    Unternehmen wie SGS, die französische Bureau Veritas, die britische Intertek aber auch die deutschen TÜV-Organisationen profitieren von immer strengeren Auflagen und dem Trend zur Auslagerung der Qualitätssicherung. Sie testen Produkte und Waren, zertifizieren Fahrzeuge und Anlagen, übernehmen die Analyse von Rohstofflagerstätten oder die Abgaskontrolle in Kraftwerken. Für das laufende Jahr stellte SGS ein solides Umsatz- und Gewinnwachstum in Aussicht.

    • rtr
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