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Zukunftslabor „d.lab“ Wo die Bahn zum Start-up wird

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Wie kann sich ein Konzern neu erfinden?
Hier warten Sie gern mal länger auf die Bahn
Rundgang Dresdner Hauptbahnhof
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Der Sieger in der Kategorie Großstadt: Dresden. Die Jury hat zur Beurteilung...

(Foto: dpa)
BAHNHOF ZUEGE
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... Bahnhöfe in ganz Deutschland bereist. Anhand einer Checkliste haben sie...

(Foto: ap)
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... die Bahnhöfe vor allem in Bezug auf ihre Kundenfreundlichkeit getestet. Hier: die Halle des Dresdener Hauptbahnhofs. Der Bahnhof beweise jeden Tag, dass der Spagat zwischen dem Prunk vergangener Epochen und modernen Ansprüchen an Funktionalität gelingen kann, urteilt die Jury.

(Foto: picture-alliance/ dpa)
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Der Bahnhof der sächsischen Hauptstadt im Sommer.

(Foto: picture-alliance/ dpa)
Bahnhof in Hünfeld ausgezeichnet
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In der Kategorie Kleinstadt siegt der Bahnhof im hessischen Hünfeld.

(Foto: dpa)
Bahnhof in Hünfeld ausgezeichnet
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„Hünfeld ist ein ländlicher Bahnhof im allerbesten Sinne“, urteilt die Jury. Hier: ein Graffiti-Porträt von Konrad Zuse. Der Deutsche, der in Hünfeld gelebt hat, gilt als Erfinder des Computers.

(Foto: dpa)
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Eine Negativ-Liste gibt das gemeinnützige Bündnis „Allianz pro Schiene“ nicht heraus. Kritik übt die Jury allerdings vor allem an Bahnhöfen in NRW. Bahnhöfe wie der Duisburger Hauptbahnhof werden zwar regelmäßig getestet, doch überzeugen konnten sie bislang nicht.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Leitsprüche aus dem Valley dürfen in den Kreativ-Räumen natürlich nicht fehlen. Ganz vorn steht die Aufforderung von Steve Jobs an seine Apple-Mannschaft: „Stay hungry – stay foolish“. Hungrig und verrückt soll im „d.lab“ zunächst einmal eine Kernmannschaft von zehn Leuten bleiben, noch einmal zehn weitere Kreative schwirren drumrum.

Ein weiterer Leitspruch lautet: „Fail fast“ – brich schnell ab, wenn eine Idee nicht trägt. Umständliche, langwierige und vor allem teure Planungsprozesse im Großkonzern Bahn sollen so vermieden werden. Mögliche Ansatzpunkte für neue Ideen sind die „Begeisterungsfaktoren“ wie vielleicht ein sehr guter Service in der DB Lounge oder die möglichen „Schmerzpunkte“, wie zum Beispiel die Zug-Toilette.

Ein erstes, gelungenes Vorzeigeprojekt aus dem Zukunftslabor kann IT-Spezialist Peter Bettinga vorweisen, der mit ein paar Leuten in nur wenigen Wochen etwas möglich gemacht hat, was es bei der Deutschen Bahn bislang eigentlich nicht gab: digitalisierte Platzreservierungen im Nahverkehr.

Stammkunden des neuen Regionalnetzes im Südwesten (Süwex) können sich über ihr Smartphone unkompliziert einen Sitzplatz sichern. Die mobile Webpage dafür ist aber nicht an das europaweite Reservierungssystem der DB angeschlossen. „Das wäre viel zu kompliziert gewesen. Wir haben uns daher für eine kleine, schnell umzusetzende Lösung entschieden.“

Aber wie schnell kann sich ein Konzern neu erfinden, der teilweise noch mit Stellwerkstechnik aus der Kaiserzeit arbeitet und es über Jahre nicht geschafft hat, seinen Kunden ein kostenfreies und störungsfreies WLAN anzubieten? „Wir können hier nicht die ganze Welt retten“, sagt Hartmann und zuckt leicht mit den Schultern.

Über die notwendigen Milliarden-Investitionen wird an anderen Orten entschieden. Aber ein paar gute Produktideen wollen die Frankfurter Laboranten schon beitragen.

  • dpa
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