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Zum 1. Oktober BCG-Deutschlandchef Carsten Kratz wechselt zu Bridgepoint

Bereits seit März ist bekannt, dass Carsten Kratz nach 30 Jahren BCG verlässt. Jetzt ist auch klar, wohin und in welche Funktion er wechselt.
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Der 52-Jährige soll beim Ausbau des Geschäfts in der DACH-Region helfen. Quelle: Frank Beer für Handelsblatt
Carsten Kratz

Der 52-Jährige soll beim Ausbau des Geschäfts in der DACH-Region helfen.

(Foto: Frank Beer für Handelsblatt)

Düsseldorf Carsten Kratz, langjähriger Deutschlandchef der Boston Consulting Group (BCG), wechselt zum 1. Oktober als Senior Partner zum britischen Private-Equity-Investor Bridgepoint.

Nach Informationen des Handelsblatts soll der 52-Jährige als Co-Geschäftsführer gemeinsam mit Christoph Brackmann das Geschäft in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) weiter ausbauen.

Damit bleibt er seiner Linie treu: In den vergangenen Jahren hatte die hinter McKinsey weltweit zweitgrößte Strategieberatung Kratz immer wieder auch Jobs mit globaler Verantwortung angeboten. Doch sein Fokus blieb Deutschland – mit Erfolg: Zwischen 2013 und März 2019 konnte der Wirtschaftsingenieur den Umsatz des BCG-Deutschlandgeschäfts auf mehr als 900 Millionen Euro nahezu verdoppeln.

Sein guter Draht zu einigen der wichtigsten CEOs der deutschen Industrie könnte ihm dabei behilflich gewesen sein. Auch Kontakte in die Privat-Equity-Branche hat er schon während seiner Zeit bei BCG gepflegt. Nun wird er ein Teil davon.

„Mich reizt, dass bei Unternehmen wie Bridgepoint nicht in Quartalen gedacht wird, wie bei börsennotierten Unternehmen“, sagt Kratz. „Hier werden über Jahre Unternehmen aufgebaut und weiterentwickelt.“

In Deutschland hat der UK-Investor vor allem Mittelständler im Visier, Unternehmen mit Bewertungen zwischen 200 Millionen und einer Milliarde Euro. „Diesen Unternehmen helfen wir durch das weltweite Bridgepoint-Netzwerk bei der internationalen Expansion.“

Seitens BCG hat im März 2019 Industriegüterspezialist Matthias Tauber das Deutschlandgeschäft von Kratz übernommen. Für viele kam das überraschend, weil Tauber bis dato kein Mitglied der deutschen Geschäftsführung war. Den Posten des neu geschaffenen nationalen Chairman, den die Beratung für die letzten Dienstmonate Kratz' eingerichtet hatte, wird BCG ab Oktober wieder einsparen.

Mehr: Carsten Kratz tritt Ende des Jahres als Deutschlandchef der Boston Consulting Group ab – dabei war er ziemlich erfolgreich. Was steckt dahinter?

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