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Energie

+++ Handelsblatt Energie-Gipfel 2021 +++ Altmaier sieht Beginn einer „Wasserstoff-Revolution“ – Baerbock: „CO2-Preis ist viel zu niedrig“

Peter Altmaier spricht über die Wasserstoffpläne der Regierung. Die Grünen-Chefin fordert auf jedem neuen Dach eine Solaranlage. Die wichtigsten Aussagen zum Nachlesen.
14.01.2021 Update: 14.01.2021 - 13:02 Uhr 4 Kommentare
Auf dem Handelsblatt Energie-Gipfel 2021 diskutieren unsere Reporter vom 13. bis 15. Januar mit Unternehmenslenkern und Regierungsmitgliedern über die Energiethemen der Zukunft.
Die wichtigsten Aussagen der heutigen Gesprächspartner können Sie hier im Liveblog nachlesen. Eine Übersicht:

  • Interviews mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und EnBW-Chef Frank Mastiaux
  • Diskussionsrunde mit BDEW-Chefin Kerstin AndreaeEWE-Chef Stefan Dohler und Oliver Koch, Geschäftsführer der Sonnen GmbH
  • Interview mit Grünen-Chefin Annalena Baerbock
  • Diskussionsrunde mit der Chefin der RWE-Ökostromsparte, Anja-Isabel Dotzenrath, Enercon-Chef Momme Janssen und dem Kraftblock-CEO Martin Schichtel.

Redaktionell
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Anis Mičijević

Der Wasserstoff ist der Champagner der Energiewende.

Anja-Isabel Dotzenrath, Chefin der RWE-Ökostromsparte

Damit ist gemeint, dass Wasserstoff ein zu knappes Gut sein wird, als dass es in sämtlichen Bereichen eingesetzt werden könnte. Insofern stimmt die RWE-Ökospartenchefin der Aussage der Grünen-Chefin Annalena Baerbock zu, die nicht glaubt, dass Wasserstoff im Individualverkehr zum Einsatz kommen wird.
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Anis Mičijević

Die Speichertechnologie ist eine evolutionäre Technologie, die sich mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien weiterentwickelt.

Kraftblock-CEO Martin Schichtel

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Anis Mičijević
Inzwischen hat die Diskussionsrunde mit Anja-Isabel Dotzenrath, CEO der RWE Renewables GmbH, Enercon-Chef Momme Jansen und dem Kraftblock-CEO Martin Schichtel begonnen.
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Anis Mičijević
Die Teilnehmer des Handelsblatt Energie-Gipfels haben sich in einer Umfrage klar für Schwarz-Grün als künftige Regierungskoalition ausgesprochen. 40 Prozent votierten für ein Regierungsbündnis aus CDU/CSU und Grünen.
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Anis Mičijević
Wasserstoff werde es in Zukunft nur in einer begrenzten Kapazität geben. Deswegen werde man ihn auch nicht im Individualverkehr einsetzen können, glaubt Grünen-Chefin Baerbock.
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Kathrin Witsch
Mittlerweile hätten sich so viele Länder das Ziel der Klimaneutralität gesetzt, inklusive China, dass der Druck auf die Wirtschaft zu groß geworden sei. „Alle Industrien haben sich mittlerweile ausgerechnet, was sie brauchen, um ihr Geschäft nachhaltig umzubauen“. Damit verpflichte sich die Industrie aber auch, den „Weg der Klimaneutralität auch wirklich zu gehen“, sagt Grünen-Chefin Baerbock.

Die Politikerin schlägt einen Klimaneutralitätspakt zwischen Wirtschaft und Politik vor, damit die Unternehmen entsprechende Investitionssicherheit haben. Außerdem sei es die Aufgabe von Wirtschaftsminister Altmaier, für einen entsprechend schnellen Ausbau der Erneuerbaren zu sorgen, „sonst haben wir ein sehr großes Problem“.
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Anis Mičijević
Branchen, die sich nicht darum bemühten, klimaneutral zu werden, seien in Zukunft verloren, prophezeit Grünen-Chefin Annalena Baerbock im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes und Handelsblatt-Reporter Klaus Stratmann.
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Anis Mičijević

Stoffe, die auf Erdöl basieren, werden in einer klimaneutralen Welt nicht mehr verwendet werden können. Hier brauchen wir Ersatzprodukte und Innovationen. Dafür müssen wir heute die Voraussetzungen schaffen.

Grünen-Chefin Annalena Baerbock

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Anis Mičijević
RWE-Chef Rolf Martin Schmitz will auf Anfrage nicht verraten, welche Regierungskoalition er sich nach der diesjährigen Bundestagswahl wünscht – nur so viel: „Ich hoffe nur, dass es eine vernünftige Koalition ist, mit der man gut arbeiten kann.“
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Kathrin Witsch
An eine Renaissance der Kernenergie in Deutschland glaubt RWE-Chef Rolf Martin Schmitz nicht: „Die alten Anlagen sind viel zu teuer und deswegen muss man auf neue Technologien setzen“.

Schmitz tritt seinen Chefposten bei einem der größten Energieproduzenten Europas im Laufe des Jahres an den jetzigen Finanzvorstand  Markus Krebber ab.
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Anis Mičijević

Wir haben einen Flächenmangel, um Wasserstoff selbst generieren zu können.

RWE-Vorstandschef Rolf Martin Schmitz

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Anis Mičijević
Nun spricht RWE-Vorstandschef Rolf Martin Schmitz mit den Handelsblatt-Journalisten Klaus Stratmann und Ina Karabasz über den Atom- und Kohleausstieg.
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Anis Mičijević
Folgende Grafik schlüsselt die verschiedenen Energieträger nach ihren Anteilen am Primärenergieverbrauch im vergangenen Jahr auf:
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Anis Mičijević
Diese Handelsblatt-Grafik zeigt die Anteile der verschiedenen Energieträger an der Bruttostromerzeugung in Deutschland im vergangenen Jahr:
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    Handelsblatt Energie Briefing
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    4 Kommentare zu "+++ Handelsblatt Energie-Gipfel 2021 +++: Altmaier sieht Beginn einer „Wasserstoff-Revolution“ – Baerbock: „CO2-Preis ist viel zu niedrig“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wasserstoff und Sauerstoff sollen begrenztes Gut sein, weil die Flächen auf Nord- und Ostsee nicht ausreichen? Soll ich mich totlachen oder was? Das Zeug hat so einen Müllstatus, dass es mit hohen Verlusten zur Speicherung und Wiederverstromung von unkoordiniert anfallendem erneuerbarem Strom eingesetzt wird. Es wird im Meer produziert und gelagert und gleichzeitig alle Metalle und Salze gewonnen die technisch zu verwerten und zu veräußern sind. Da brauch sich keiner wundern, warum die Leute da oben auf ihren Posten ungeeignet sind. In einer materialintensiven Umsetzung kaskadierter Lagerung (sprich riesigen Tanks) lassen sich Wirkungsgrade über 90% bei kurzfristiger Lagerung erzielen, die bei einer Speicherung mittels lageenergetische Speicher niemals zu erzielen sind.

    • Die Ausführungen dazu lassen sich ergänzend zum vorigen Kommentar noch endlos weiterspinnen. Mit 2000 Zeichen ist da kein Blumentopf zu gewinnen. Sicherlich wird es langfristig auch noch dezentrale Anwendungen für Wasserstoff und Sauerstoff geben - bis hin zu Flügen durch n Warptunnel ans andere Ende des Perversums. Umsetzbar und wirtschaftlich durchsetzbar sowie energetisch und umwelttechnisch notwendig ist aber die unten umschriebene Anwendung und nur darauf aufbauend ergeben sich andere Anwendungen. Die Japaner jedenfalls, die in allen elektrotechnischen Belangen fortgeschrittener sind, beziehen ihren Vorsprung aus ihrer nationalen Aufbaustrategie. Die werden zwar nicht müde dem Wasserstoff eine unmittelbare Anwendung im Transportwesen zuzuschreiben, verkaufen effektiv aber etwas anderes von dem sie glauben das es eine zu begrenzte Lösung darstellt. Nie war es unmöglich die Batterietechnik so weiterzuentwickeln, dass sie sämtlichen Transportbedarf inkl. Luftfahrt einigermaßen sicher und abseits begrenzter Rohstoffe energetisch und wirtschaftlich optimal bestreiten kann. Das alles und noch viel mehr, ging mit der Erstellung einer umfassenden und verkäuflichen Gesamtlösung alternativer Energien einher. Angefangen bei der Rohstoffgewinnung, bis hin zur Verfahrensoptimierung von Erzeugung und Verbrauch, die beispielsweise den Verzicht direkter Stromerzeugung in hydraulisch zusammengeschalteten Windmühlen - die gemeinsam mit anderen Meeresenergiegewinnungen wie hydraulischen Wellenkraftwerken nicht nur im Küstenbereich sondern auch auf hoher See arbeiten - beinhaltet und die maximal aggressive Erprobung im Aufbau befindlicher neuer Technologien bedeuten. Im übertragenen Sinne das, was der Japaner in Sachen Batterietechnik auf die Kette bekommen hat, während hier debattiert wurde. Die Vorgehensweise mit der ein Einzelunternehmer und Internetvogel wie der Musk kurz mal das Weltraumbiz und die niemals machbare Elektronummer für Fahrzeuge samt Tankstellen aufgerollt hat.

    • Die Ausführungen dazu lassen sich ergänzend zum vorigen Kommentar noch endlos weiterspinnen. Mit 2000 Zeichen ist da kein Blumentopf zu gewinnen. Sicherlich wird es langfristig auch noch dezentrale Anwendungen für Wasserstoff und Sauerstoff geben - bis hin zu Flügen durch n Warptunnel ans andere Ende des Perversums. Umsetzbar und wirtschaftlich durchsetzbar sowie energetisch und umwelttechnisch notwendig ist aber die unten umschriebene Anwendung und nur darauf aufbauend ergeben sich andere Anwendungen. Die Japaner jedenfalls, die in allen elektrotechnischen Belangen fortgeschrittener sind, beziehen ihren Vorsprung aus ihrer nationalen Aufbaustrategie. Die werden zwar nicht müde dem Wasserstoff eine unmittelbare Anwendung im Transportwesen zuzuschreiben, verkaufen effektiv aber etwas anderes von dem sie glauben das es eine zu begrenzte Lösung darstellt. Nie war es unmöglich die Batterietechnik so weiterzuentwickeln, dass sie sämtlichen Transportbedarf inkl. Luftfahrt einigermaßen sicher und abseits begrenzter Rohstoffe energetisch und wirtschaftlich optimal bestreiten kann. Das alles und noch viel mehr, ging mit der Erstellung einer umfassenden und verkäuflichen Gesamtlösung alternativer Energien einher. Angefangen bei der Rohstoffgewinnung, bis hin zur Verfahrensoptimierung von Erzeugung und Verbrauch, die beispielsweise den Verzicht direkter Stromerzeugung in hydraulisch zusammengeschalteten Windmühlen - die gemeinsam mit anderen Meeresenergiegewinnungen wie hydraulischen Wellenkraftwerken nicht nur im Küstenbereich sondern auch auf hoher See arbeiten - beinhaltet und die maximal aggressive Erprobung im Aufbau befindlicher neuer Technologien bedeuten. Im übertragenen Sinne das, was der Japaner in Sachen Batterietechnik auf die Kette bekommen hat, während hier debattiert wurde. Die Vorgehensweise mit der ein Einzelunternehmer und Internetvogel wie der Musk kurz mal das Weltraumbiz und die niemals machbare Elektronummer für Fahrzeuge samt Tankstellen aufgerollt hat.

    • Das Grundproblem mit den Altparteien ist doch, dass sie in ihrer Ablehnung nationaler Strategien und aufgrund ihrer technischen Inkompetenz und mangelnden wirtschaftlichen Weitsicht über die letzten Jahrzehnte seit Bölkows Ansagen bezüglich der Abhängigkeiten von fossilen und nuklearen Brennstoffen - zu absolut gar nichts fähig waren. Vollkommen gleich also, was jetzt an Aktionismus aufflammt - es bleiben die Prounionsparteien unwählbar. Das alternative Energien und ihre Verbraucher ein Exportgut werden würden war immer klar, da mit den Verbrauchern bereits ein Großteil der Exportgewinne erzielt wurden. Das diese zur Umsetzung erforderlichen nationale Strategien auch automatisch internationale Bedeutung erlangen würden war mindestens genauso logisch, da die wenigsten Länder der Erde willens oder in der Lage gewesen wären, so umfassende Eingriffe in ihre Binnenwirtschaft ohne eigene Beteiligung als reines Importgut durchzuführen. Die genaue Rolle von Wasserstoff (und dem in diesen Größenordnungen nie zu vernachlässigenden Sauerstoff) bei der Abkehr von o.g. Brenn- und Treibstoffen habe ich mehr als ein Jahrzehnt vor der wasserundichten Hochrechnung der Energiewende des Wirtschaftsministeriums detailliert beschrieben und eingegrenzt. Es wird immer energetischer und wirtschaftlicher Unsinn bleiben, Wasserstoff und Sauerstoff dezentral einzusetzen und als Treibstoff zu verwenden. Diese doch leicht heiklen Gase finden ausschließlich in kaskadierter, wasserumfluteter Lagerungsform großtechnische Anwendung und dienen ausschließlich der Wiederverstromung von Netzstrom. Und wenn ich nun schon wieder Aussagen wie "Lass uns doch ma 5 Gigawatt produzieren" lesen muss, bleibe ich auch hoffnungslos das irgendjemand der betreffenden Ministerien auch nur im Entferntesten eine leise Ahnung hat, von was er überhaupt spricht. Am Tag, in der Stunde oder im ganzen Jahr vielleicht? 365*24?

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