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Energie

Almatis Türkischer Pensionsfonds kauft angeschlagen Aluminiumhersteller

Nach turbulenten Jahren inklusive Überschuldung und Insolvenz verkauft der Mehrheitsaktionär Dubai International Capital seine Anteile an dem Frankfurter Aluminiumkonzern Almatis. Für Investor Oyak ein Schnäppchen.
14.07.2015 - 18:36 Uhr Kommentieren
2010 wäre Almatis fast bankrott gegangen. Dank US-amerikanischer Insolvenzverwalter konnte der Konzern jedoch saniert werden. Quelle: Reuters
Zu viele Schulden

2010 wäre Almatis fast bankrott gegangen. Dank US-amerikanischer Insolvenzverwalter konnte der Konzern jedoch saniert werden.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Der Frankfurter Aluminiumkonzern Almatis gehört künftig dem größten privaten türkischen Pensionsfonds. Der Mehrheitsaktionär Dubai International Capital (DIC) hat mit der Oyak-Gruppe einen Käufer für sein ehemaliges Sorgenkind gefunden, wie Almatis am Dienstag mitteilte. DIC und sein Miteigentümer Blackstone hatten Almatis Anfang des Jahres zum Verkauf gestellt. Die Firma mit 1150 Mitarbeitern liefert den Rohstoff Aluminiumoxid (Tonerde) an Stahlkonzerne. Der Investor Oyak hat sich ein Industrie-Konglomerat mit 28.000 Mitarbeitern zusammengekauft und ist damit auch zum größten Stahlproduzenten der Türkei aufgestiegen. Als Stromerzeuger hat Oyak in der Türkei auch eine Partnerschaft mit der deutschen Steag.

Zum Kaufpreis äußerte sich Almatis nicht. DIC hatte sich nach Informationen aus Finanzkreisen einen Erlös von rund 700 Millionen Dollar erhofft. DIC hatte die ehemalige Tochter des US-Aluminiumriesen Alcoa 2007 für 1,2 Milliarden Euro gekauft, dem Unternehmen aber zu viele Schulden aufgeladen. 2010 wäre das Frankfurter Unternehmen fast zusammengebrochen, wurde aber über ein Insolvenzverfahren in den USA („Chapter 11“) saniert. Die Araber hätten Almatis fast an den Finanzinvestor Oaktree abtreten müssen. Erst in letzter Minute hatte DIC frisches Eigenkapital zugesichert und weitere Investoren – darunter Blackstone – gefunden, die rund 600 Millionen Euro zur Verfügung stellten.

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