Energie

Alternative Energien Hoffnungsschimmer für Solarworld

Der angeschlagene Solarmodul-Hersteller hat ein Sanierungskonzept vorgelegt, das selbst Vertreter der Geldgeber als empfehlenswert ansehen. Ein Risiko gibt es aber weiterhin: Ihre Präsenz bei der Gläubigerversammlung.
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Solarworld-Chef Frank Asbeck: Er will aus seinem privaten Vermögen rund zehn Millionen Euro in seine Firma stecken. Quelle: dpa

Solarworld-Chef Frank Asbeck: Er will aus seinem privaten Vermögen rund zehn Millionen Euro in seine Firma stecken.

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DüsseldorfDie ums Überleben ringende Solarworld AG kann Hoffnung schöpfen. Die gemeinsamen Vertreter der Anleihegläubiger empfahlen den Investoren, dem Sanierungskonzept des Bonner Solarkonzerns zuzustimmen. Obwohl es den Verzicht auf 55 Prozent der Forderungen vorsehe, biete es überwiegend Vorteile und Chancen, erklärten Frank Günther und Alexander Elsmann in ihren Berichten übereinstimmend. Zwar ließen die beiden Experten keinen Zweifel daran, dass es auch Risiken gebe. „Die Sanierung ist aber besser als die Insolvenz“, betonte Günther am Donnerstag auf einer Telefonkonferenz.

Als Gründe nannte er unter anderem die den Gläubigern im Restrukturierungskonzept zugesicherte Barzahlung sowie den Einstieg des katarischen Solarworld-Partners Qatar Solar. Als Risiken machte er den volatilen Solarmarkt aus - und die Tatsache, dass sich Qatar Solar noch nicht vertraglich zum Einstieg verpflichtet hat.

Günther und Elsmann äußerten sich zuversichtlich, dass bei den in der kommenden Woche anstehenden Gläubigerversammlungen die nötige Präsenz von 25 Prozent des Anleihekapitals erreicht wird. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Quorum erreicht wird“, sagte Günther. Sie hätten mit zahlreichen institutionellen Investoren gesprochen, die nach ihrer Schätzung etwa 30 bis 40 Prozent des Anleihekapitals ausmachten. Günther warb dennoch um eine rege Teilnahme. „Jede Stimme zählt.“

Ein Solarworld-Sprecher äußerte sich ähnlich. „Entscheidend ist, dass die Gläubiger zu den Versammlungen in ausreichendem Maße kommen“, betonte er. Andernfalls wäre die Termine nicht beschlussfähig und die Rettung des mit knapp einer Milliarde Euro verschuldeten ehemaligen Branchenprimus gescheitert.

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4 Kommentare zu "Alternative Energien: Hoffnungsschimmer für Solarworld"

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  • Und die Insolvenzverschleppung von Solarwordl geht weiter!
    Die Gläubiger und Anteileigner werden weiter ihr Geld in den Sand stecken...und weg ist es!
    Die Erneuerbaren Energien waren, sind und bleiben von naturaus UNWIRTSCHAFTLICH!!!
    Nur die grünsozialistische Politik per EEG macht diesen unwirtschaftlichen Schwachsinn der Erneuerbaren Energien über das Zwangs-EEG-Abgaben-Subventionssystem scheinbar wirtschafltich!
    Aber auch diese diktierte Energiewende Zwangsgesetz EEG stößt an seine Grenzen! Und damit fällt die Erneuerbare Energieblase in sich zusammen. Es wird noch viel Kapital in dieser künstlich, von der grünsozialistischen Politik erzwungen, Erneuerbaren Energiewelt vernichtet werden!
    Und die deutsche Industrie/Handwerk wird vor dem Scherbenhaufen stehen. Mit der Folge von hoher Arbeitslosigkeit und dem damit verbundenen Wohlstandsverlust!
    Energiewende/EEG = Wohlstandsvernichtung für die deutsche Gesellschaft!
    Schafft endlich diese perfide und asoziale EEG ab! Danke!

  • Die deutschen Solarproduzenten haben sich zulange auf ihren
    Lorberen ausgeruht. So ist eine gut etablierte Firma nach der anderen pleite gegangen. Leider wurde auch relativ wenig in Forschung investiert. Man kann nur hoffen, das Solarworld überleben wird, sicher ist es keineswegs.

    Die Bundesregierung sollte die Subventionen streichen, da die Chinesen den Markt dominieren, landet das meiste Suventionsgeld nämlich bei ihnen.
    Den Konkurenten China auf Kosten Deutschlands reich zu machen, ist ja wohl nicht Sinn der Sache.

  • Sorry, rausgeschmissenes Geld ;-)

  • Das muss man erstmal schaffen: eine Milliarde EUR Schulden bei dem Subventionsparadies, das in Deutschland für Photovoltaik herrscht.
    Es kann doch nicht so schwer sein, nun endlich zu begreifen, dass die meisten Subventionen rausgemissenes Geld sind.

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