Energie

Anglo American Platinum Platinproduzent erleidet Verlust

Die Bergarbeiter in Südafrika legen mit Streiks die Minen lahm, der Platin-Preis fällt – der weltgrößte Produzent des Edelmetalls kassiert nun die Quittung: Anglo American Platinum fährt 2012 einen Verlust ein.
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Die Bergarbeiter in Südafrika sind alarmiert: Anglo American Platinum will 14.000 Stellen streichen. Quelle: AFP

Die Bergarbeiter in Südafrika sind alarmiert: Anglo American Platinum will 14.000 Stellen streichen.

(Foto: AFP)

JohannesburgDer weltgrößte Platin-Produzent, Anglo American Platinum, meldet für das Geschäftsjahr 2012 einen Verlust. Der südafrikanische Konzern türmt ein Minus von 166 Millionen Dollar auf. Im Vorjahr erwirtschaftete der Konzern noch einen Gewinn von rund 400 Millionen Dollar. Der Verlust fiel höher aus als von Analysten erwartet.

Der Konzern führte als Grund für die Verluste steigende Kosten sowie einen Preisverfall bei verarbeitetem Platin an. Zudem erschütterten blutige Arbeitskämpfe den Konzern. Die Arbeiter wehrten sich gegen Entlassungen und forderten mehr Gehalt. Die Arbeit in den Bergwerken ruhte wochenlang.

Doch der Ärger könnte weiter gehen. So kündigte der Edelmetall-Produzent Anfang des Jahres an, vier seiner Minen in Südafrika zu schließen. Der südafrikanische Konzern kappt seine Produktion damit um 400.000 Unzen Gold pro Jahr. Das entspricht 19 Prozent der Gesamtherstellung.

Der Schritt könnte zudem mehr als 14.000 Arbeiter betreffen. Damit droht rund einem Viertel der Belegschaft die Arbeitslosigkeit. Die geplanten Jobstreichungen setzte der Konzern aber vorerst aus. Man werde die Entscheidung um bis zu 60 Tage aufschieben, um mit Gewerkschaften und der Regierung zu sprechen. Insgesamt beschäftigt der Konzern rund 58.000 Menschen.

Der Bergbaukonzern steuerte zuletzt rund 40 Prozent zur weltweiten Förderung von Platin bei. Mehr als die Hälfte der jährlich geförderten Menge an Platin wird zur Herstellung von Produkten wie Autokatalysatoren verwendet.

Anglo American Platinum gehört zu dem Rohstoff-Konzern Anglo American, der unter anderem auch an dem Diamantenförderer de Beers beteiligt ist. Der Bergbau-Riese ringt mit zahlreichen Problemen. So musste der Konzern Milliarden in Brasilien abschreiben. Die Chefin Cynthia Carroll muss gehen und wird durch Mark Cutifani ersetzt.

So schön kann Kaputtmachen sein
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Die Vorfahren des Bucyrus 495HR2 haben schon beim Bau des Panama Kanals kräftig mit angepackt. Der riesige Hochlöffelbagger bringt knapp 1.400 Tonnen auf die Waage und lädt mit einer Schaufel rund 100 Tonnen.

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Die Muldenkipper T 284 von Liebherr sind die schweren Jungs in den größten Minen der Welt. Mit über 4000 PS aus 20 Zylindern erledigen sie auch bergauf und vollbeladen ihren Job. Obwohl die Giganten bis zu  600 Tonnen auf die Waage bringen – so viel wie ein ausgewachsener Super-Airbus A 380 – sind sie mit bis zu 64 km/h flott unterwegs.

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Wer Berge versetzen möchte, sollte zu Giganten wie dem Liebherr R 9400 greifen. 1.700 PS sorgen dafür, dass der 345-Tonnen-Koloss bewegt und seine 22-Kubikmeter-Schaufel ihre Arbeit verrichten kann.

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Mit 3.845 PS löst der CAT 797F Mining Truck seine Eintrittskarte in die Königsklasse der schweren Maschinen. Der in den USA gebaute Truck lädt bis zu 360 Tonnen. Das haushohe Gefährt schafft mit 68 km/h Topspeed sogar offizielles Autobahntempo - bräuchte mit 9,50 Metern Breite dann aber gleich mehrere Spuren.

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Der Hitachi ZX870XXL-3 Longfront gilt als der heimliche Star in der Branche. Mit seinem Teleskopausleger kommt er bis auf eine Arbeitshöhe von über 50 Metern. Damit nur das Gebäude umfällt und nicht der Bagger, hat die Maschine 150 Tonnen Einsatzgewicht und 540 PS Motorleistung.

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Im Mining-Bereich ist der Liebherr R 9150 mit knapp seinen 130 Tonnen eher ein Leichtgewicht. Dafür ist er aber im Vergleich mit den großen Kollegen deutlich flinker - dank 768 PS aus einem V12 Dieselmotor.

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Ob heißer Wüstensand, harter Felsen oder tiefe Erde – für den CAT D11T Dozer mit seinen 862 PS Leistung und 105 Tonnen Einsatzgewicht spielt das "Was" eigentlich keine Rolle. Mit solchen Maschinen wurde das US-Unternehmen Caterpillar weltweit zur Nummer Eins der Baumaschinenhersteller.

Hier gibt's mehr Infos zum Heavy Equipment Calendar 2013.

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