Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Energie

Atomausstieg Energiekonzernen fehlen bis zu 30 Milliarden Euro

Den vier großen Energieversorgern Eon, RWE, Vattenfall und EnBW fehlen Rückstellungen von bis zu 30 Milliarden Euro. Ein Stresstest offenbart große Lücken bei den Kostenkalkulationen für die Atomlasten der Konzerne.
14.09.2015 - 20:18 Uhr
Das Kernkraftwerk Grohnde gehört zu knapp 83 Prozent dem Energiekonzern Eon. Laut einem Medienbericht fehlen den großen Energieunternehmen rund 30 Milliarden Euro für den Rückbau ihrer AKWs. Quelle: dpa
Atomkraftwerk Grohnde

Das Kernkraftwerk Grohnde gehört zu knapp 83 Prozent dem Energiekonzern Eon. Laut einem Medienbericht fehlen den großen Energieunternehmen rund 30 Milliarden Euro für den Rückbau ihrer AKWs.

(Foto: dpa)

Berlin Der vom Bundeswirtschaftsministerium angeordnete Stresstest warnt vor einer gewaltigen Lücke bei der Absicherung der Atom-Lasten. Wie das Handelsblatt aus Branchenkreisen erfuhr, müssten im Extremszenario die Rückstellungen um rund 30 Milliarden Euro aufgestockt werden. Über ähnliche Informationen hatte zuvor auch Spiegel Online berichtet.

Aktuell haben die vier Atomkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW 39 Milliarden Euro zurück gestellt. Kritisch sehen die Gutachter von Warth & Klein aber die Zinsen von rund 4,5 Prozent, mit denen die Unternehmen kalkulieren. Dies soll in der aktuellen Niedrigzinsphase nicht angemessen sein.

Allerdings stößt bei den betroffenen Unternehmen auch das Extrem-Szenario auf harsche Kritik: Dort wird sogar mit einem Negativzins gerechnet. Offiziell äußern sich bislang weder die Konzerne noch das Ministerium zu den Informationen. Eon-Chef Johannes Teyssen hatte im Interview mit dem Handelsblatt lediglich betont, dass dich sein Unternehmen strikt an die Bilanzregeln hatte und streng von Wirtschaftsprüfern kontrolliert werde.

Auch liegt bislang keine endgültige Fassung des Ausgangs der Stresstests vor. Die Unternehmen haben bislang nur Zwischenergebnisse vorliegen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Handelsblatt Energie Briefing
    Startseite
    Mehr zu: Atomausstieg - Energiekonzernen fehlen bis zu 30 Milliarden Euro
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%